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Emmanuelle Charpentier mit Richard-Ernst-Medaille ausgezeichnet

Die französische Biochemikerin Emmanuelle Charpentier wird von der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich mit der Richard-Ernst-Medaille ausgezeichnet. Die Professorin und Direktorin der Max-Planck-Forschungsstelle für die Wissenschaft der Pathogene wird damit für ihre Forschungen in der Biotechnologie geehrt. Charpentier ist eine Expertin auf dem Gebiet der Regulationsmechanismen, die Infektionsprozessen und Immunität von Bakterien zugrunde liegen. Sie hat mit ihrer Forschung außerdem die Grundlage zur Entwicklung von CRISPR/Cas9 gelegt.

Emmanuelle Charpentier hat Biochemie und Mikrobiologie an der Universität Pierre und Marie Curie in Paris (Frankreich) studiert, wo sie auch promoviert wurde. Nach Forschungsaufenthalten in den USA habilitierte die Wissenschaftlerin sich an der Universität Wien (Österreich) und ging danach an die Umeå Universität (Schweden). Von 2015 bis 2018 war sie Direktorin am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin. Seit 2018 ist sie Gründungs- und kommissarische Direktorin der Max-Planck-Forschungsstelle für die Wissenschaft der Pathogene in Berlin. Emmanuelle Charpentier ist seit 2015 Mitglied der Leopoldina.

Für ihre innovativen Arbeiten wurde Emmanuelle Charpentier bereits mehrfach ausgezeichnet und erhielt unter anderem den Breakthrough Prize in Life Sciences, die Carus-Medaille der Leopoldina, den Berliner Wissenschaftspreis und den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

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Leopoldina

Tina Schwarz

Website-Redakteurin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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