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Antje Boetius mit Hector Wissenschaftspreis 2014 ausgezeichnet

Antje Boetius mit Hector Wissenschaftspreis 2014 ausgezeichnet

Preisträgerin Prof. Dr. Antje Boetius mit Dr. h.c. Hans-Werner Hector. Bild: Hector Stiftung II.

Die Biologin Antje Boetius, Professorin für Geomikrobiologie an der Universität Bremen und Leiterin der Helmholtz-Max Planck-Brückengruppe für Tiefsee-Ökologie und -Technologie, hat den Hector Wissenschaftspreis 2014 erhalten. Die Auszeichnung gilt ihren herausragenden Arbeiten zur Erforschung von Tiefseeökosystemen und zugleich ihrem großen Engagement in der akademischen Lehre.

Die 2009 erstmals vergebene Auszeichnung für herausragende Wissenschaftler deutscher Universitäten ist jeweils mit einem Preisgeld von 150.000 Euro dotiert. Mit der Preisverleihung ist die Ernennung zum “Hector Fellow” an der “Hector Fellow Academy” verbunden, die dem Austausch der Preisträger untereinander und der Förderung von Nachwuchswissenschaftlern dient.

Antje Boetius hat sich der Erforschung der Tiefsee und der Polarregionen verschrieben und dabei Brücken gebaut zwischen Biologie, Chemie und Geowissenschaften. Die Professorin für Geobiologie untersucht zum Beispiel, wie jede noch so kleine Energiequelle vom Leben effizient genutzt werden kann. Sie nahm bereits an mehr als 40 Expeditionen auf internationalen Forschungsschiffen teil und erforschte unter anderem Hinweise auf schnelle Veränderungen des arktischen Ökosystems durch den Eisrückgang. Für ihre Arbeiten wurde sie unter anderem mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ausgezeichnet. Antje Boetius ist seit 2009 Mitglied der Leopoldina in der Sektion Geowissenschaften.

Die H. W. & J. Hector Stiftung wurde 1995 von dem Ehepaar Josephine und Dr. h. c. Hans-Werner Hector in Weinheim an der Bergstraße gegründet. 2008 wurde als Ergänzung die „Hector Stiftung II“ ins Leben gerufen. Die Stiftungen fördern medizinische Forschung, soziale Projekte, Kunst und Kultur sowie Wissenschaft und Bildung, insbesondere im naturwissenschaftlichen Bereich. Unter den Preisträgern waren bereits etliche Leopoldina-Mitglieder, darunter im Jahr 2013 Immanuel Bloch, Günter M. Ziegler und Eberhart Zrenner.

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