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Ehrendoktorwürde der Jagiellonen-Universität Krakau für Henning Dralle

Der Mediziner Henning Dralle, Professor für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Mitglied der Leopoldina, hat die Ehrendoktorwürde der der Jagiellonen-Universität Krakau erhalten. Er wurde damit für seine Forschungen im Bereich des Schilddrüsenkrebses und der endokrinen Chirurgie ausgezeichnet. Die Ehrung wurde ihm am 16. September 2015 überreicht.

Henning Dralle studierte Medizin in Kiel, Würzburg und Mainz und wurde 1976 in Heidelberg promoviert. Nach Assistenzen in Hamburg und Hannover habilitierte er sich 1986, war ab 1990 zunächst außerplanmäßiger Professor an der Medizinischen Hochschule Hannover und ist seit 1994 Professor an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie. Henning Dralles Forschungsschwerpunkt ist die chirurgische Onkologie, insbesondere Krebserkrankungen der Schilddrüse.

Für seine Arbeiten wurde Dralle vielfach ausgezeichnet. So wurde er in diesem Jahr von der Polnischen Gesellschaft für Chirurgie und der Italienischen Gesellschaft Endokriner Chirurgen zum Ehrenmitglied ernannt und darüber hinaus mit dem Theresienpreis des St. Theresien-Krankenhauses Nürnberg geehrt. Henning Dralle ist seit 2002 Mitglied der Leopoldina in der Sektion Chirurgie, Orthopädie und Anästhesiologie.

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