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Elisabeth Giacobino mit Gay-Lussac-Humboldt-Preis 2012 ausgezeichnet

Elisabeth Giacobino mit Gay-Lussac-Humboldt-Preis 2012 ausgezeichnet

Anlässlich des 50jährigen Jubiläums des von General de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer unterzeichneten Elysée-Vertrags, der die deutsch-französische Zusammenarbeit und Freundschaft begründete, überreichten am 15. April 2013 die französische Ministerin für Hochschulen und Forschung, Geneviève Fioraso, und die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, in Paris den Gay-Lussac-Humboldt-Preis 2012. Unter den zwei deutschen und zwei französischen Preisträgern ist mit Elisabeth Giacobino auch ein Mitglied der Leopoldina.

 

Bei der Preisverleihung waren auch die Präsidenten der Nationalakademien der beiden Länder, der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Académie des sciences, Professor Jörg Hacker und Professor Philippe Tarquet, anwesend. Elisabeth Giacobino, Directrice de recherche am CNRS, ist Physikerin und forscht auf dem Gebiet der Quantenoptik, der nichtlinearen Optik und der Quanteninformation. Sie arbeitet seit vielen Jahren eng mit dem Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts in Erlangen zusammen. Elisabeth Giacobino wurde 2009 in die Sektion Physik der Leopoldina aufgenommen.

Der Gay-Lussac-Humboldt-Preis wurde erstmals 1983 verliehen. Das französische Ministerium für Hochschulen und Forschung (Ministère de l’enseignement supérieur et de la recherche) vergibt den Preis jedes Jahr. Zwei mit je 60.000 € dotierte Preise gehen an deutsche Wissenschaftler von internationalem Ansehen, die von den französischen Partnern vorgeschlagen werden, mit denen sie eine Kooperation haben oder planen. Die Alexander von Humboldt-Stiftung verleiht den ebenfalls mit 60.000 € dotierten Gay-Lussac-Humboldt-Preis an französische Wissenschaftler, die ein langfristiges Forschungsprojekt zusammen mit ihren Fachkollegen in Deutschland durchführen wollen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören u.a. der Biologe Jules Hoffmann, Nobelpreisträger für Medizin 2011, der Soziologe Wolf Lepenies und der Chemiker Matthias Beller, alle drei Mitglieder der Leopoldina.

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