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Hans-Peter Zenner mit Alexander von Humboldt-Medaille der GDNÄ ausgezeichnet

Hans-Peter Zenner mit Alexander von Humboldt-Medaille der GDNÄ ausgezeichnet

Der Mediziner Hans-Peter Zenner, Direktor der Universitäts-Hals-Nasen-Ohren-Klinik Tübingen und Mitglied des Präsidiums der Leopoldina, ist mit der Alexander von Humboldt-Medaille der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) ausgezeichnet worden. Er wurde damit für „seinen Einsatz und seine Ideen für die Zukunftsfähigkeit der GDNÄ“ geehrt. Die Medaille wurde ihm am 12. September 2014 im Rahmen der 128. Versammlung der GDNÄ in Mainz überreicht.

Hans-Peter Zenner studierte in Würzburg, Paris und Mainz und habilitierte sich 1981 in Würzburg. Von einer Professur an der Hals-Nasen-Ohren-Klinik der Universität Würzburg wurde er 1988 zum Direktor der Hals-Nasen-Ohren-Klinik der Eberhard Karls Universität Tübingen berufen.

Zenner forscht insbesondere zur Schall- und Informationsverarbeitung des auditorischen Systems und Störungen desselben wie Schwerhörigkeit und Taubheit. 1987 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. In der Folge entwickelte er Implantate für Schwerhörige zum Ausgleich des cochleären Verstärkermechanismus, den er selbst entdeckt hatte. Hans-Peter Zenner ist seit 1998 Mitglied der Leopoldina in der Sektion Ophthalmologie, Oto-Rhino-Laryngologie, Stomatologie und seit 2010 Mitglied des Präsidiums. 2009-2010 war er Präsident der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte.

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