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Mitglied im Fokus | Monday, 22. February 2021

Joachim Herz Stiftung ehrt Bernd Fitzenberger

Joachim Herz Stiftung ehrt Bernd Fitzenberger

Prof. Dr. Bernd Fitzenberger
Foto: Wolfram Murr, Photofabrik

Bernd Fitzenberger hat den Deutschen Wirtschaftspreis der Joachim Herz Stiftung 2020 erhalten. Das Leopoldina-Mitglied wurde für das beste Forschungswerk eines etablierten Wissenschaftlers ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Dezember 2020 statt. Fitzenberger ist Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit.

Der alle zwei Jahre vergebene Deutsche Wirtschaftspreis der Joachim Herz Stiftung prämiert herausragende interdisziplinäre Forschung in den Wirtschaftswissenschaften. Mit 150.000 Euro gilt der Hauptpreis für das Forschungswerk als eine der höchstdotierten Auszeichnungen für Wirtschaftswissenschaftler in Deutschland. Fitzenberger ist Experte für die Dynamik der Lohnstruktur und die Wirkungsanalyse von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wie den Hartz-Reformen. In seiner Forschung widmet er sich unter anderem den Themen Lohnungleichheit, Übergang Schule-Beruf und Einfluss von Gewerkschaften auf den Arbeitsmarkt. Zudem hat er die Methodik der empirischen Wirtschaftsforschung maßgeblich weiterentwickelt.

Bernd Fitzenberger studierte Mathematik und Volkswirtschaftslehre an der Universität Konstanz. 1987 wurde er an der Stanford University (USA) in "Economics" promoviert. Nach einigen Jahren als Forschungsassistent und Assistent in der Lehre in Stanford kehrte er 1990 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Universität Konstanz zurück. Dort habilitierte er 1998 und hatte in der Folge Professuren für Volkswirtschaftslehre an der Technischen Universität Dresden und an der Universität Mannheim inne. Von 2004 bis 2007 war Fitzenberger Professor an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, von 2007 bis 2015 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und von 2015 bis 2020 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2019 ist er Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg und seit Oktober 2020 Professor für Quantitative Arbeitsökonomik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. In die Sektion Ökonomik und Empirische Sozialwissenschaften der Leopoldina wurde der Statistiker und Ökonom im Jahr 2005 aufgenommen.

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