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Press Release | Tuesday, 26. August 2014

Freundeskreis der Leopoldina ehrt herausragende Forschung zur Akademiegeschichte mit dem Johann-Lorenz-Bausch-Förderpreis und übergibt wertvolle Bücher

Pressemitteilung des Leopoldina Akademie Freundeskreis e.V.

Im Rahmen seiner Jahresveranstaltung verleiht der Leopoldina Akademie Freundeskreis e. V. am Montag, 1. September, den Johann-Lorenz-Bausch-Förderpreis an eine Nachwuchswissenschaftlerin. Die Medizinerin Katherina Kefalas wird für ihre Dissertation über das Wirken des Breslauer Stadtphysicus‘ Philipp Jacob Sachs von Löwenheim in der Leopoldina im 17. Jahrhundert geehrt. Während der Jahresveranstaltung übergibt der Freundeskreis der Leopoldina zudem zwei von Mitgliedern der Akademie verfasste wertvolle Bücher aus dem 17. Jahrhundert an die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina. In einem Vortrag widmet sich Prof. Dr. Claudia Spies von der Charité Berlin „Störungen von Hirnfunktionen nach einer Operation“.

Jahresveranstaltung des Leopoldina Akademie Freundeskreis e.V.
Montag, 1. September, 18.00 bis 19.30 Uhr
„Alten Handelsbörse“, Naschmarkt 1, 04109 Leipzig

Der Johann-Lorenz-Bausch-Förderpreis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird für wesentliche Beiträge zur Geschichtsschreibung der Leopoldina in den ersten 50 Jahren ihres Bestehens vergeben. Johann Lorenz Bausch war einer der Gründer der heutigen Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und deren erster Präsident. Die diesjährige Preisträgerin, Katherina Kefalas, hat sich in ihrer Dissertation an der Universität Heidelberg mit „Philipp Jacob Sachs von Löwenheim und seiner Rolle für die Entwicklung der Leopoldina“ befasst. Sachs hat als Mitglied der Akademie unter anderem die erste medizinisch-naturwissenschaftliche Zeitschrift der Welt mitbegründet.

Die beiden Bücher aus dem 17. Jahrhundert, die der Vorsitzende des Leopoldina Akademie Freundeskreises Dr.-Ing. Horst Dietz im Rahmen der Jahresveranstaltung an Prof. Dr. Dr. Gunnar Berg, Vizepräsident der Leopoldina, übergeben wird, stammen aus dem sogenannten Akademieprogramm aus den Anfangsjahren der Akademie Mitte des 17. Jahrhunderts. Nach dem zweiten Weltkrieg galten viele Bücher dieser Reihe als verschollen. Zwei der Bände, ein Werk über die Heilwirkung der Rhabarberpflanze und ein Werk über Oologie – Vogeleierkunde ─ konnte für die Bibliothek der Leopoldina mit finanzieller Unterstützung des Freundeskreises nun wieder erworben werden.

Der Vortrag der diesjährigen Jahresveranstaltung widmet sich „Störungen von Hirnfunktionen nach einer Operation“. Es referiert Prof. Dr. Katharina Spies, Leiterin der der Klinik für Anästhesiologie der Charité Berlin. Die anschließende Diskussion leitet Prof. Dr. Jutta Schnitzer-Ungefug. Generalsekretärin der Leopoldina und Mitglied des Vorstandes des Freundeskreises.
Der Leopoldina Akademie Freundeskreis e.V. verfolgt das Ziel, die Wissenschaft und Forschung der Leopoldina ideell und materiell zu unterstützen und zu fördern.

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Leopoldina

Caroline Wichmann

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