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Press Release | Friday, 9. May 2003

Leopoldina-Symposium am 16.-17. Mai 2003 in Leipzig: Bildgebung und Tumorheilung

Welche bildgebenden Techniken sollten bei Tumorpatienten sinnvoller Weise eingesetzt werden, die zum einen ihn als Patienten wie andererseits auch das ökonomisch destabilisierte Gesundheitssystem möglichst wenig belasten?

Dieser Frage geht das Leopoldina-Symposium "Bildgebung und Tumorheilung" nach, welches unter Federführung von Radiologen der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina am 16. /17. Mai 2003 in Leipzig stattfindet. 

In wenigen Bereichen der Medizin hat sich in den letzten Jahrzehnten eine solch stürmische Entwicklung abgespielt wie bei den diagnostischen bildgebenden Verfahren. War noch vor 20 Jahren die Röntgenuntersuchung Standardmethodik bei der onkologischen Diagnostik an Krebs erkrankter Patienten, so nehmen heute Schnittbildtechniken (Computer-Tomographie, CT; Magnet-Resonanz-Tomographie, MRT), aber auch moderne nuklear-medizinische Verfahren (Positronen-Emissions-Tomographie, PET) einen breiten Raum in der Diagnostik ein.

Das Symposium "Bildgebung und Tumorheilung" stellt die Frage, ob sich diese zweifelsohne verbesserte Bildgebung auch in einer Steigerung der therapeutischen Erfolge für den Tumorpatienten bemerkbar macht. Dabei sind neben verbesserter lokaler Tumorkontrolle durch präzisere Erfassung der Tumorgröße auch Fragen der Lebensqualität, durch Minimierung von Nebenwirkungen onkologischer Therapieverfahren, zu betrachten.

Das Symposium wird den Blick über die unmittelbare Bildgebung hinaus auch auf Aspekte in der interdisziplinären Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Fachgebiete in der modernen Onkologie lenken. Ein weiterer Aspekt des Symposiums wird sein zu diskutieren, welche Wechselbeziehungen es zwischen den die Patienten schonenden Techniken und deren gesundheitspolitischen Kosten gibt.

Die Veranstaltung findet in der Alten Börse in Leipzig, Markt 1, 04109 Leipzig statt.

Die Vorträge der Veranstaltung werden in der Schriftenreihe der Leopoldina Nova Acta Leopoldina publiziert und dadurch der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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