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SUMMARY:Bessere Menschen durch digitale Technologien?
DESCRIPTION:Digitale Technologien prägen in immer größerem Maße unser Allta
 gsleben. Sie vernetzen Menschen, Geräte und Gegenstände miteinander und gen
 erieren damit neue Formen der Interaktion und der Kommunikation. Dadurch en
 tstehen auch neue Möglichkeiten, menschliches Verhalten zu kontrollieren od
 er zu beeinflussen. Dies ist in manchen Fällen durchaus gewünscht, zum Beis
 piel wenn Geräte oder Apps freiwillig als Hilfsmittel eingesetzt werden, um
  die eigene Disziplin zu erhöhen und selbstgesteckte Ziele, wie zum Beispie
 l Nichtrauchen, Abnehmen oder einen gesünderen Lebenswandel, besser zu erre
 ichen. Solche Instrumente können jedoch auch durch Unternehmen wie Versiche
 rungen eingesetzt werden, um ihre Kunden zu erwünschten Verhaltensweisen zu
  bewegen. Damit wird aus dem privaten Hilfsmittel des Einzelnen ein soziale
 s Druckmittel. Darüber hinaus geben digitale Technologien aber auch den Anb
 ietern von Programmen, Netzwerken und Plattformen die Möglichkeit, Informat
 ionen über Personen zu sammeln, auszuwerten und zu nutzen, um deren Verhalt
 en unbemerkt zu beeinflussen. Solche Methoden können für Werbezwecke ebenso
  genutzt werden, wie für Programme zur Gesundheitsförderung, aber auch zur 
 Beeinflussung der politischen Meinungsbildung. \n\nAuf dem Podium diskutier
 ten Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft über die Nutzen, d
 ie Risiken und die gesellschaftlichen Konsequenzen der Möglichkeiten zur Ve
 rhaltenssteuerung im Zuge der zunehmenden Digitalisierung.\n\nDas Podium\n\
 nKlaus Fiedler, Psychologe und Leopoldina-Mitglied, Ruprechts-Karls-Univers
 ität HeidelbergDirk Helbing, Soziologe und Leopoldina-Mitglied, ETH ZürichC
 onstanze Kurz, Sprecherin Chaos Computer ClubPeter Schaar, Vorsitzender der
  Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz (EAID), ehe
 m. Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die InformationsfreiheitWolfg
 ang Wahlster, Informatiker und Leopoldina-Mitglied, Deutsches Forschungszen
 trum für Künstliche Intelligenz, Universität Saarbrücken\n\nModeration\n\nV
 era Linß, Medienjournalistin
LOCATION:Halle (Saale)
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