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SUMMARY:Künstliche Photosynthese - Wege zu einer bioinspirierten Energiever
 sorgung?
DESCRIPTION:Durch die Photosynthese wandeln Pflanzen, Algen und manche Bakt
 erien Sonnenlicht in chemische Energie um, indem sie Wasser spalten und atm
 osphärisches Kohlendioxid (CO2) zu energiereichen organischen Verbindungen 
 reduzieren. Unsere aktuellen Hauptenergieträger Kohle, Erdöl und Erdgas, di
 e für die Stromgewinnung, für Treibstoffe und für industrielle Fertigungspr
 ozesse genutzt werden, sind nichts anderes als die „Restbestände“ urzeitlic
 her organischer Energiegewinnung und -speicherung.\n\nDurch die Nutzung die
 ser fossilen Brennstoffe setzen wir allerdings das im Laufe von Millionen J
 ahren gebundene CO2 in kürzester Zeit in enormen Mengen wieder frei – die H
 auptursache des menschenverursachten Klimawandels. Um diesen zu begrenzen, 
 sucht die Wissenschaft nach Alternativen zur Gewinnung von Energieträgern. 
 Dabei liegt der Gedanke nahe, sich an dem natürlichen Konzept der Photosynt
 hese zu orientieren, um energiereiche Produkte wie Wasserstoff; Methan, Met
 hanol oder Ammoniak, aber auch komplexere Substanzen zu erzeugen. Unter dem
  Begriff der künstlichen Photosynthese werden verschiedene Forschungsansätz
 e zur Umsetzung dieser Idee zusammengefasst.\n\nIm Rahmen einer Arbeitsgrup
 pe setzte sich die Leopoldina intensiv mit dem Thema auseinander und veröff
 entlichte im Mai 2018 gemeinsam mit der Deutschen Akademie der Technikwisse
 nschaften – acatech und der Union der Akademien der Wissenschaften eine Ste
 llungnahme hierzu. Die gemeinsam von Leopoldina und VolkswagenStiftung orga
 nisierte 13. Leopoldina Lecture in Herrenhausen wird einen Einblick in den 
 derzeitigen Stand der Forschung zur künstlichen Photosynthese geben, auf di
 e Erwartungen eingehen, die mit ihr verknüpft werden und die Hürden darstel
 len, die bis zu einer umfassenden Nutzung solcher Ansätze noch zu überwinde
 n sind.\n\nProgramm\n\nGrußwort: Prof. Dr. Bärbel Friedrich ML*, Alfried Kr
 upp Wissenschaftskolleg Greifswald / Nationale Akademie der Wissenschaften 
 Leopoldina\n\nVorträge:\n\nProf. Dr. Matthias Beller ML, Leibniz-Institut f
 ür Katalyse e.V.\n\nProf. Dr. Markus Antonietti, Max Planck Institut für Ko
 lloid- und Grenzflächenforschung\n\nDiskussionsrunde\n\nModeration: Prof. D
 r. Bärbel Friedrich ML\n\nML* - Mitglied der Leopoldina\n\nWeitere Informat
 ionen\n\nDie Lecture richtet sich an alle Interessierten. Der Eintritt ist 
 frei, eine Anmeldung nicht erforderlich:\n\nProgramm\n\nVolkswagenStiftung\
 n\nKontakt\n\nYvonne BorchertNationale Akademie der Wissenschaften Leopoldi
 naTel.: 030 2038997 416E-Mail: yvonne.borchert@leopoldina.org 
LOCATION:Hannover
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