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SUMMARY:Leopoldina-Lecture „Impfung gegen Krebs: Warum die Hoffnungen berec
 htigt sind“
DESCRIPTION:In den letzten Jahren wurde zunehmend klar, dass die Immunabweh
 r eine wesentliche Rolle bei der Entstehung und auch der Heilung von Krebs 
 spielt, selbst wenn nicht-immunologische Behandlungsverfahren zum Einsatz k
 ommen. Hierfür sind die sog. T-Zellen verantwortlich, die Tumorzellen an sp
 ezifischen Merkmalen, sogenannten Antigenen, erkennen und Tumore durch Zers
 törung oder über hemmende Botenstoffe in Schach halten können. Sie sind im 
 Krieg des Körpers gegen den Krebs die „Soldaten”, die von Dendritischen Zel
 len als den „Generälen” kontrolliert werden. T-Zellen können als intelligen
 te Waffen auf verschiedene Weise eingesetzt werden. Eine Möglichkeit ist di
 e Impfung, bei der die T-Zellen direkt im Körper des Patienten induziert un
 d vermehrt werden. Obwohl Erfolge wie die Zulassung eines ersten lebensverl
 ängernden Krebsimpfstoffes gegen das metastasierte Prostatakarzinom zu verz
 eichnen sind, müssen für einen breiten Durchbruch sowohl stärkere Impfstoff
 e getestet als auch die immunsuppressiven Mechanismen der Tumore konterkari
 ert werden. Diese Hindernisse erscheinen auf Basis neuer Erkenntnisse überw
 indbar.   \n\nGerold Schuler\n\n  studierte Medizin und promovierte 1975 an
  der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck (Österreich). Nach Tätigkeit
 en in der Grundlagenforschung an den dortigen Instituten für Histologie und
  Biochemische Pharmakologie absolvierte er eine klinische Ausbildung an den
  Kliniken für Innere Medizin, der Plastischen Chirurgie und der Hautklinik.
  Er ist Facharzt für Dermatologie. Im Jahre 1984 habilitierte er sich mit A
 rbeiten zu den dendritischen Zellen. In den Jahren 1983 – 1985 war er als P
 ostdoc und 1990 – 1991 als visiting scientist an der Rockefeller Universitä
 t (New York, USA) bei dem verstorbenen Nobelpreisträger Prof. Ralph M. Stei
 nman tätig. Seit 1995 ist Gerold Schuler Direktor der Hautklinik des Univer
 sitätsklinikums Erlangen. Schwerpunkt der Klinik ist die Erforschung Dendri
 tischer Zellen und deren klinische Anwendung. Er leitet den Sonderforschung
 sbereich 643 „Strategien der zellulären Immunintervention”. Für seine Forsc
 hung erhielt er unter anderem den Deutschen Krebspreis. \n\nAnmeldung und E
 intritt\n\nFür die Teilnahme an der Lecture ist keine Anmeldung erforderlic
 h. Der Eintritt ist frei!
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