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SUMMARY:Quasi vivo
DESCRIPTION:Der Beitrag kreist um das Spannungsverhältnis zwischen Kunst un
 d historischen Wissenskulturen und konzentriert sich dabei auf „Lebendigkei
 t“, die alles überragende, geradezu inflationär verwendete Kategorie in Kun
 st und Kunstdiskurs der Frühen Neuzeit. Beide modellieren Formen der Ambiva
 lenz zwischen tot und lebendig, deren vexierbildhafter Charakter die Frage 
 nach dem Lebendigen offen hält: als einen Erfahrungsraum, in dem die Lebend
 igkeit der Betrachter selbst als Motor künstlerischer Beseelung ins Spiel k
 ommt. Kunst klammert die Behauptung der faktischen Beseelung des Artefakts 
 gleichsam ein; sie spielt mit der Möglichkeit der Verlebendigung in der Fik
 tion. Im Spiel zwischen Leben und Tod wird dabei aber eine grundlegende Amb
 iguität des Lebewesens selbst in Szene gesetzt, wie sich besonders deutlich
  im anatomischen Werk Leonardo da Vincis zeigen lässt. Der Vortrag ist eine
  gemeinsame Veranstaltung der Universität Hamburg, der Akademie der Wissens
 chaften in Hamburg und der Leopoldina. Abbildung aus Michelangelo „Das Jüng
 ste Gericht“ \n\nWeitere Informationen\n\nDer Vortrag steht allen Interessi
 erten offen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.\n\nK
 ontakt\n\nHelga SiddellReferentin des Präsidiums der LeopoldinaTel.:      0
 30 - 203 8997 - 412E-Mail: helga.siddell@leopoldina.org
LOCATION:Hamburg
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