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SUMMARY:Wissen, Ordnung, Schönheit – Praktiken in naturkundlichen Sammlunge
 n des 18. Jahrhunderts
DESCRIPTION: Sammlungen sind von zentraler Bedeutung für die Naturwissensch
 aften, durchliefen aber im Laufe der Geschichte eine vielschichtige Entwick
 lung: Die frühneuzeitlichen, privaten Kunst- und Naturalienkammern verbande
 n Naturkunde und ästhetische Betrachtung aufs engste miteinander und strebt
 en eine universelle Ordnung der Objekte an. Im Zeitalter der Aufklärung spe
 zialisierten sich Sammlungen zunehmend: Museen fokussierten ihre Aktivitäte
 n auf bestimmte Objektklassen und Wissensfelder, ohne dabei aber Kunstgegen
 stände vollständig auszuschließen.\n\nWährend die enge Verbindung von Wisse
 n, Ordnung und Schönheit für den älteren Typus der Kunstkammer schon umfass
 end beleuchtet wurde, ist noch weitestgehend unerforscht, wie sich ihre Kon
 stellation im Zuge der angestrebten Spezialisierung der Museen umgestaltete
  und was dies konkret für die Praxis der Sammlungen bedeutete: Wie veränder
 te sich der Umgang mit den Objekten im musealen Kontext, sei es in Hinblick
  auf ihre Ordnung, ihr naturkundliches Studium, oder in Bezug auf ihre Insz
 enierung für Besucherinnen und Besucher der Sammlungen? Inwiefern verändert
 en sich konservatorische Ziele und Praktiken unter neuen Rahmenbedingungen?
  Wie konfigurierte sich der ästhetische Blick auf die Objekte neu? In welch
 er Beziehung standen die musealen Präsentationsformen zu Darstellungen von 
 Objekten in wissenschaftlichen Publikationen?Der Workshop thematisiert dies
 e und verwandte Fragen anhand von Fallstudien aus der Geschichte verschiede
 ner Sammlungen sowie durch übergreifende Reflexionen. Der Workshop ist Teil
  des BMBF-Projektes „Objektsprache und Ästhetik: Wertdimensionen des Objekt
 bezuges in historischer Perspektive. Das Beispiel Konchylien“, welches geme
 insam vom Zentrum für Wissenschaftsforschung der Leopoldina, dem Zentralmag
 azin Naturwissenschaftlicher Sammlung der Martin-Luther-Universität Halle-W
 ittenberg und dem Goldfußmuseum der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universit
 ät Bonn durchgeführt wird.\n\nCode of ConductBitte beachten Sie während der
  Veranstaltung folgende Hinweise:\n\nBitte      schalten Sie die Kamera wäh
 rend des  Vortrags aus. Die  Referentinnen    und  Referenten werden ihren 
  Bildschirm teilen, um  ihre Präsentation     sichtbar zu machen.Das Mikrof
 on sollte während des Vortrags ausgeschaltet sein, um störende Hintergrundg
 eräusche zu vermeiden.In       der anschließenden Diskussion können Wortmel
 dungen über den Chat       angezeigt werden. Der Moderator führt eine Redel
 iste und erteilt   jeweils     das Wort.In der Diskussion kann die Kamera g
 erne      eingeschaltet  werden, insbesondere beim Vortragen von Wortmeldun
 gen   ist    dies  gewünscht, damit die Referentinnen und Referenten auch  
  sehen    können, wer  die Fragen/Anmerkungen stellt.\n\nWeitere Informatio
 nen\n\n Aufgrund der aktuellen Situation wird die Veranstaltung ausschließl
 ich online stattfinden. Sie richtet sich an alle Interessierten. Die Teilna
 hme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.Die Veranstaltung 
 wird online in einem Zoom-Meeting (Meeting-ID: 957 0520 2995) übertragen:Zu
 m Zoom-Meeting\n\nKontakt\n\n Dr. Simon RebohmZentrum für Wissenschaftsfors
 chungE-Mail: simon.rebohm@leopoldina.orgTel.: 0345 / 47 239 -133 
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