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SUMMARY:Wissenschaft und Politik. Zum Selbstverständnis der Göttinger Akade
 miemitglieder im Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Die deutschen Akademien wurden vergleichsweise spät, erst ab 19
 37, von der nationalsozialistischen Gleichschaltungspolitik erfasst. Ihre o
 rdentlichen Mitglieder, in der überwiegenden Zahl Professoren, hatten sich 
 bis dahin allerdings schon jeder auf seine Weise an den deutschen Hochschul
 en politisch positioniert. Da die Göttinger Gelehrtengesellschaft tradition
 ell aufs Engste mit der örtlichen Hochschule Georgia Augusta verbunden war,
  wirkten sich die universitären Konflikte auch auf die Arbeit und das Mitei
 nander innerhalb der Akademie aus.\n\nDer Vortrag geht der Frage nach, wie 
 sich der Aushandlungsprozess zwischen wissenschaftlichen Ansprüchen und pol
 itischer Parteinahme in der akademischen Elite Göttingens während der NS-Ze
 it gestaltete. Er wird unter anderem aufzeigen, dass die Konfliktlinien inn
 erhalb der Akademie quer durch das Lager der Anhänger des nationalsozialist
 ischen Regimes verliefen.\n\nProf. Dr. Rainer Godel und Leopoldina-Mitglied
  Prof. Dr. Dieter Hoffmann laden Sie herzlich ein.\n\nBild: Aula der Georg-
 August-Universität Göttingen (Daniel Schwen/Wikimedia Commons)\n\nWeitere I
 nformationen und Anmeldung\n\nDie Veranstaltung richtet sich an alle Intere
 ssierten. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. \n\
 nKontakt\n\nProf. Dr. Rainer GodelLeiter des Zentrums für Wissenschaftsfors
 chung E-Mail: rainer.godel@leopoldina.orgTel.: 0345 / 47 239 -115
LOCATION:Halle (Saale)
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