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Podcasts zu Digitalisierung und Privatheit

Podcasts zu Digitalisierung und Privatheit

Die Vorteile der neuen Technologien der Datensammlung- und Verarbeitung sind für viele Menschen offensichtlich. Was aber passiert mit unseren Daten und wozu kann die umfangreiche Datenverarbeitung genutzt werden? Sechs Podcasts nähern sich diesen Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven. Auch an der Akademien-Stellungnahme beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen zu Wort.

„Neue Services – mehr Komfort bei mehr Überwachung“

KI-gestützte Analyseprogramme erlauben Unternehmen, Rückschlüsse über Leistung und Motivation ihrer Mitarbeiter zu ziehen oder Prognosen über deren zukünftige berufliche Entwicklung zu erstellen. Das kann Arbeitgeber und Mitarbeiter dabei unterstützen, die berufliche Situation gemeinsam zu gestalten – es kann aber auch zu einer detaillierten Überwachung genutzt werden.

„Der Spion in der Hosentasche? – wie Handys, TVs und technische Assistenten Informationen aufzeichnen“

Google Assistant, Alexa oder Siri versprechen, uns das Leben leichter zu machen. Smarte Geräte sind hervorragend dafür geeignet, Informationen über uns zu sammeln. Aber was, wenn Hacker Wege finden, diese Systeme für sich selbst zugänglich zu machen? Dann würden die Geräte zum perfekten Spion, um unser Leben auszukundschaften.

„Big Data – warum Konzerne Interesse am Datensammeln haben“

Für große Internetkonzerne wie Google oder Facebook gilt: Je mehr Daten, desto größer der Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten mit weniger Daten. Aber welche Daten werden von großen Internetfirmen wie Google oder Facebook gespeichert? Und welche Rückschlüsse können aus solchen Daten gezogen werden?

„Cyberkriminalität – und wie man sich schützen kann“

IT-Sicherheit ist nur gewährleistet, wenn wirklich alle potentiellen Lücken geschlossen sind. Wenn nicht, wird die verbleibende Lücke wahrscheinlich irgendwann jemand finden – und zum Diebstahl von Daten oder Identitäten nutzen.

„Der gläserne Bürger – welche Informationen sammelt der Staat?“

Mit Hilfe von „predictive policing“ kann die Polizei Vorhersagen treffen, wo z.B. mit hoher Wahrscheinlichkeit Einbrüche stattfinden werden. Datenschützer befürchten jedoch, dass staatliche Behörden mit dem Datensammeln zu weit gehen und die technologische und rechtliche Entwicklung eine weitreichende Bespitzelung der Bürger ermöglicht.

„Privatsphäre und Demokratie – wofür brauchen wir heute Privatheit?”

Die zunehmende Datenkonzentration in den Händen weniger Großkonzerne kann missbraucht werden – um Meinungen zu beeinflussen, oder um zu bestimmen, wer welche Möglichkeiten eröffnet bekommt. Ohne Privatsphäre kann eine plurale Meinungsbildung nicht funktionieren. Die jedoch ist für den Erhalt der Demokratie unerlässlich.


Musik “Cottages”, “Hiding Your Reality”, “Industrial Cinematic”, “March of the Spoons”, “Shadowlands 3 – Machine”, “Silver Flame”, “Thinking Music”, “Winter Reflections”: Kevin MacLeod (incompetech.com), Lizenz: CC BY 3.0

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Dr. Elke Witt

Referentin der Abteilung Wissenschaft - Politik - Gesellschaft

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