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SUMMARY:Auf der Suche nach dem Engramm – wie und wo speichert das Gehirn In
 formationen?
DESCRIPTION:Gedächtnis ist Voraussetzung für alle kognitiven Leistungen, fü
 r elementare Wahrnehmungen ebenso wie für das Verstehen einer fremden Sprac
 he, für einfache Bewegungen ebenso wie für die Ausführung komplexer Handlun
 gen. Denn wir erkennen und verstehen nur etwas, wenn wir bereits eine Reprä
 sentation, eine Gedächtnisspur besitzen, und wir können nur koordiniert han
 deln, wenn wir bereits passende motorische Programme zur Verfügung haben. D
 iese Beispiele zeigen, dass unser Gehirn ein riesiger Datenspeicher sein mu
 ss, in dem eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Gedächtnisinhalte dauerhaft
  zur Verfügung gehalten und in den täglich neue Informationen abgelegt werd
 en. Wie geschieht das? In welcher Form sind diese Gedächtnisinhalte gespeic
 hert und wo, in welchen Hirnteilen, sind solche Gedächtnisinhalte lokalisie
 rt? Rösler wird in seinem Vortrag Methoden und Ergebnisse der modernen Hirn
 forschung vorstellen, die Funktionsweise und neuroanatomische Grundlagen de
 s menschlichen Gedächtnisses erläutern. Zentrales Thema werden Versuchsanor
 dnungen der Experimentellen Psychologie sein, in denen mit bildgebenden Ver
 fahren die Aktivierung einzelner Hirnareale beim Einprägen und beim Abruf v
 on Informationen beobachtet werden kann.Frank Rösler studierte Psychologie 
 an der Universität Hamburg, promovierte mit dem Hauptfach Psychologie im Fa
 chbereich Philosophie der Christian-Albrechts- Universität zu Kiel und habi
 litierte ebenda. Zwischen 1982 und 1986 vertrat er den Lehrstuhl (C4) für A
 llgemeine, Differentielle und Angewandte Psychologie am Fachbereich Psychol
 ogie der Universität Hamburg. Von 1986 – 1990 war er Professor (C3) für All
 gemeine Psychologie am Fachbereich Psychologie der Universität Marburg, sei
 t 1990 hat er im gleichen Fachbereich die Professur (C4) für Allgemeine und
  Biologische Psychologie inne. Rösler ist Herausgeber namhafter internation
 aler Zeitschriften. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Staa
 tlichen Preis der Christian- Albrechts-Universität zu Kiel (1977), die Erne
 nnung zum ordentlichen Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der W
 issenschaften (1995) und die Wilhelm-Wundt-Medaille der Deutschen Gesellsch
 aft für Psychologie (2000). Im Jahr 2001 wählte ihn die Deutsche Akademie d
 er Naturforscher Leopoldina zu ihrem Mitglied (Sektion Empirische Psycholog
 ie und Kognitionswissenschaften).
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