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SUMMARY:Berge der Welt - Ressourcen für das 21. Jahrhundert. Von lokalen zu
  globalen Forschungsfragen
DESCRIPTION:Monatssitzung der LeopoldinaVortragsgebäude der AkademieEmil-Ab
 derhalden-Str. 36, 06108 Halle (Saale)Ein Großteil der Erde ist von Bergen 
 bedeckt. Sie spielen für unser Leben eine bedeutende Rolle, da sie eine wic
 htige Quelle von Frischwasser darstellen, eine essenzielle Voraussetzung zu
 r Nahrungsproduktion einer immer größer werdenden Weltbevölkerung. Bruno Me
 sserli hat sich über viele Jahrzehnte mit der Frage auseinander gesetzt, we
 lche negativen Folgen zu erwarten sind, wenn der Mensch in das Ökosystem de
 r Berge eingreift. Schon geringe Klimaveränderung können je nach Region zu 
 einem Rückgang von Gletschern oder zur Versteppung führen, wodurch es seine
 rseits zu einer veränderten Artenvielfalt (Biodiversität) im Pflanzen- und 
 Tierreich kommt. Seit vielen Jahren setzt sich Bruno Messerli auch in inter
 nationalen Gremien zum Beispiel bei den Vereinten Nationen dafür ein, die F
 olgen solcher Entwicklungen aufzuzeigen. Er wird in dem Vortrag deutlich ma
 chen, welche Ressourcen für das anbrechende 21. Jahrhundert von dem sehr em
 pfindlichen Ökosystem der Berge ausgeht. Bruno Messerli ist Geograph und wa
 r von 1978 bis zu seiner Emeritierung 1996 ordentlicher Professor und Direk
 tor des Geographischen Instituts der Universität Bern. Seine Feldarbeiten f
 ührten ihn durch zahlreiche europäische, afrikanische und asiatische Länder
  sowie nach Südamerika. Für seine Forschungsergebnisse erhielt er namhafte 
 Auszeichnungen, unter anderem den Preis des Umweltprogramms der Vereinten N
 ationen (1988), den Preis der Schweizerischen Doron-Preis-Stiftung zur Förd
 erung der interdisziplinären Zusammenarbeit (1988), den Marcel-Benoist- Pre
 is der Schweizerischen Regierung (1991) und ist seit 1998 Ehrendoktor der F
 reien Universität Berlin. Er ist Mitglied bzw. Ehrenmitglied zahlreicher in
 ternationaler Akademien und Gremien, so beispielsweise der China Associatio
 n for Scientific Expeditions (CASE). Seit 1984 ist er Mitglied der Deutsche
 n Akademie der Naturforscher Leopoldina und gehört der Sektion Geowissensch
 aften an. 
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