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SUMMARY:Bildliche und politische Repräsentation
DESCRIPTION:Repräsentation bedeutet die Vergegenwärtigung von etwas, das se
 lbst nicht anwesend ist. Insofern ist der Begriff sowohl in der Kunstgeschi
 chte als auch in der politischen Theorie von Bedeutung. Doch die semantisch
 e Spannweite ist in beiden Bereichen groß und bewegt sich mit unterschiedli
 chen Schwerpunkten im Spannungsfeld von bildlichen und sprachlichen Diskurs
 anordnungen.\n\nOb Abbild oder Vorstellung, Darbietung oder Transaktion, Ve
 rtretung oder Verkörperung, Beauftragung oder Erzeugung gemeint ist, hängt 
 jeweils vom historischen und funktionalen Rahmen der Verwendung ab. Dabei i
 st auffallend, dass der Begriff in der deutschsprachigen Kunst- und Bildges
 chichte vor allem in jüngerer Zeit Verwendung findet, während gleichzeitig 
 prominente Politikwissenschaftler seinen Nutzen für die Demokratietheorie i
 n Frage gestellt haben. Dennoch bleibt Repräsentation eine Grundidee modern
 er Politik, die in ihrer Genese nicht unerheblich von ästhetischen Vorstell
 ungen beeinflusst wurde und wiederum umgekehrt bildliche Darstellungsformen
  nachhaltig geprägt hat.\n\nWeitere Informationen\n\nDer Abendvortrag richt
 et sich an eine fachlich interessierte Öffentlichkeit und ist Teil des Koll
 oquiums „Sprechakt und Bildakt“, das vom 9. bis 11. November in der Leopold
 ina stattfindet.\n\nKontakt\n\nMatthea Keser Universität zu Köln, Petrarca-
 Institut mkeser1@uni-koeln.de
LOCATION:Halle (Saale)
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