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SUMMARY:Biometrie und Persönlichkeitsrechte
DESCRIPTION:Das weltweit erste Datenschutzgesetz trat 1970 in Hessen in Kra
 ft. Es sollte Bürgerinnen und Bürger vor staatlichem Missbrauch ihrer persö
 nlichen Daten schützen – bis heute ist dieses Grundrecht elementar für eine
  funktionierende Demokratie. Doch die Geschichte des Datenschutzes zeigt au
 ch ein stetes Ringen um politische Zielkonflikte. Der Kampf gegen Verbreche
 n und Terror etwa führte in der Vergangenheit immer wieder zu Verletzungen 
 der Privatsphäre. Heute verursachen insbesondere neue, durch die Digitalisi
 erung ermöglichte Technologien wie die automatische Mustererkennung (z.B. v
 on biometrischen Daten und Bewegungsmustern) neue Spannungen zwischen den V
 orteilen fälschungssicherer Personenidentifikation, effizienter Strafverfol
 gung und Persönlichkeitsrechten.\n\nIn der Leopoldina-Lecture soll sowohl ü
 ber die aktuellen Chancen der Biometrieforschung als auch über deren gegenw
 ärtige und zukünftige Risiken für die Privatsphäre von Bürgerinnen und Bürg
 ern debattiert werden.\n\nDie Leopoldina-Lecture in Herrenhausen wird gemei
 nsam mit der VolkswagenStiftung organisiert.\n\nWeitere Informationen und A
 nmeldung\n\nDie Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Der Eint
 ritt ist frei. Eine Anmeldung ist über das Veranstaltungsportal der Volkswa
 genStiftung ab 4. Oktober möglich:\n\nAnmeldung\n\nBei der Veranstaltung we
 rden die gültigen Hygienekonzepte eingehalten.\n\nKontakt\n\nDr. Johannes F
 ritschLeiter der Geschäftsstelle des Gemeinsamen Ausschusses zum Umgang mit
  sicherheitsrelevanter ForschungTel.: +49 (0)160 9121 2676E-Mail: johannes.
 fritsch@leopoldina.org 
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