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SUMMARY:Brauchen wir eine neue Gentechnik-Definition? Naturwissenschaftlich
 e, ethische und rechtliche Perspektiven der Regulierung genom-editierter Pf
 lanzen
DESCRIPTION:Neue molekularbiologische Techniken, die unter dem Begriff geno
 me editing oder Genomchirurgie zusammengefasst werden, haben die gesamte mo
 lekularbiologische Grundlagenforschung, die Biotechnologie und die Biomediz
 in stark verändert. Die Techniken erlauben sehr präzise und kontrollierte A
 ustausche und Löschungen einzelner DNA-Bausteine bis hin zu kompletten Gens
 equenzen und werden im Rahmen der Pflanzenzüchtung bereits breit eingesetzt
 . Im Ergebnis ist meist nicht mehr nachvollziehbar, ob die genomische Verän
 derung die Folge einer natürlichen Mutation, einer konventionellen Züchtung
 smethode oder eines gezielten molekularbiologischen Eingriffs ist. Für das 
 deutsche Gentechnikgesetz ist aber gerade die Unterscheidbarkeit von „natür
 lichen“ Veränderungen und solchen, die auf „nicht natürlichem“ Wege erreich
 t werden können, ein zentrales Element. Die Weiterentwicklung molekulargene
 tischer Methoden hat also zum Verschwimmen der Differenzierbarkeit geführt 
 und damit eine überaus kontroverse Debatte ausgelöst, was eigentlich als „g
 en-technisch veränderter Organismus“ bezeichnet und entsprechend reguliert 
 werden muss und was nicht. Dies wirft die Frage auf, ob die Gentechnik-Defi
 nition im Gentechnikgesetz grundlegend überarbeitet werden muss. Politik, B
 ehörden, Gerichte und die Wissenschaft stehen vor der großen Herausforderun
 g mit dieser veränderten Situation umzugehen und zeitgemäße Lösungen für di
 e Regulierung genom-editierter Pflanzen zu finden. Die Nationale Akademie d
 er Wissenschaften Leopoldina, der Deutsche Ethikrat und die Deutsche Forsch
 ungsgemeinschaft möchten mit der Veranstaltung über die Entwicklungen in de
 r Pflanzenzucht informieren und die daraus resultierenden ethischen und rec
 htlichen Fragen diskutieren.Foto: © www.istockphoto.com – Petmal\n\nKontakt
 \n\nYvonne BorchertProjektkoordinatorin PräsidialbüroTel.: 030-2038997416E-
 Mail: yvonne.borchert@leopoldina.org
LOCATION:Berlin
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