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SUMMARY:Dark Years: The Legacy of Euthanasia
DESCRIPTION:Julius Hallervorden ML (1882–1965), Arzt und Hirnforscher am Ka
 iser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung in Berlin war seit 1939 am Euthanas
 ie-Programm des Dritten Reiches beteiligt und nutzte die Gehirne von mehrer
 en hundert getöteten geistig behinderten oder psychisch kranken Menschen fü
 r seine Hirnforschung. Seine Forschungen profitierten im großen Stil von de
 r nationalsozialistischen Rassenhygiene.\n\nBis in die 1980er Jahre wurden 
 die Hirnschnitte in der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), der Nachfolgeinstitu
 tion der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, aufbewahrt. Erst 1985 setzte eine Aus
 einandersetzung mit der eigenen Geschichte und Verantwortung ein. \n\nDer D
 okumentarfilm „Dark Years: The Legacy of Euthanasia“ thematisiert in Form v
 on Interviews mit aktiven und emeritierten Direktoren des Max-Planck-Instit
 uts für Hirnforschung die Rolle Hallervordens, die Geschichte der Hirnschni
 tte in der MPG und die eigene Verantwortung in Hinblick auf den Umgang mit 
 den Präparaten.\n\nDer Film ist in englischer Sprache, die Diskussion kann 
 auf Deutsch geführt werden. \n\nPROGRAMM\n\n17:30 Uhr: Filmvorführung „Dark
  Years: The Legacy of Euthanasia”\n\n18:30 Uhr: Prof. Dr. Heinz Wässle ML (
 Direktor emer. am Max-Planck-Institut für Hirnforschung): Die Ermordung von
  Geisteskranken in der NS-Zeit und der Missbrauch der Opfer durch die Wisse
 nschaft\n\n19:00 Uhr: Prof. Dr. Paul J. Weindling ML (Leiter der Projektgru
 ppe zur Erforschung der Hirnschnitte): Von kollektiver zu individueller Leb
 ens- und postmortaler Aufarbeitung der Forschungsopfer\n\n19:30 Uhr: Diskus
 sion\n\nModeration: Dr. Aleksandra Loewenau und Nikolas Schröder\n\nDie Ver
 anstaltung findet im Rahmen des Verbundprojekts „Hirnforschung an Institute
 n der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Kontext nationalsozialistischer Unrech
 tstaten“ (gemeinsam mit der Medizinischen Universität Wien, der Technischen
  Universität München und der Oxford Brookes University) am Leopoldina-Studi
 enzentrum statt und wird von der Max-Planck-Gesellschaft gefördert.\n\nFoto
 : Denkmal für die Opfer der NS-Euthanasie-Verbrechen am KWI für Hirnforschu
 ng, Campus Berlin-Buch (By FraCbB [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.or
 g/licenses/by-sa/4.0)], from Wikimedia Commons)\n\nKontakt\n\nDr. Aleksandr
 a LoewenauWissenschaftliche Mitarbeiterin StudienzentrumTel.: 0345 - 47 239
  - 153E-Mail: aleksandra.loewenau@leopoldina.org \n\nWeitere Informationen\
 n\nAkademienprojekt „Medizin und Biowissenschaften im Nationalsozialismus“\
 n\nMitgliedsprofil Julius Hallervorden 
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