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SUMMARY:Das Albert-Schweitzer-Spital in Lambarene 1913-1965: Internationale
 s Netzwerk und lokale Praxis
DESCRIPTION:Trotz der großen Fülle von Büchern über Albert Schweitzer wisse
 n wir nur wenig über Schweitzer als Arzt; trotz der zahlreichen Berichte üb
 er sein Spital wissen wir nur wenig über die Verhältnisse in Lambarene. Es 
 sind vorwiegend die Erzählungen von Schweitzer selbst, die unsere Vorstellu
 ngen prägen.\n\n Im Vortrag wird aus einem laufenden Forschungsprojekt beri
 chtet, das auf der Basis einer großen Menge von Krankenakten, Briefen und a
 nderem Archivmaterial einen neuen, differenzierten Blick auf das Spital in 
 Lambarene wirft. Das Spital lässt sich nur verstehen unter Berücksichtigung
  des riesigen Netzwerks, das Schweitzer dank einer geschickten Kommunikatio
 nsstrategie aufbaute, und das die finanzielle und ideelle Basis lieferte. D
 as tägliche Leben war geprägt vom „Lambarenegeist“, der mit Begriffen wie E
 infachheit, Natürlichkeit und Tüchtigkeit beschrieben werden kann und vor d
 em Hintergrund von Schweitzers Kulturkritik und seines Prinzips der „Ehrfur
 cht vor dem Leben“ gesehen werden muss. Das private, unabhängige Spital unt
 erschied sich in vielen Belangen nur wenig von Kolonial- und Missionsspitäl
 ern, wies aber auch einige fundamentale Unterschiede auf, die im Vortrag er
 läutert werden.\n\nProf. Dr. Rainer Godel und Leopoldina-Mitglied Prof. Dr.
  Dieter Hoffmann laden Sie herzlich ein.\n\nWeitere Informationen und Anmel
 dung\n\nDie Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Der Eintritt
  ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.\n\nKontakt\n\nProf. Dr. R
 ainer GodelLeiter des StudienzentrumsE-Mail: rainer.godel@leopoldina.orgTel
 .: 0345 / 47 239 -115
LOCATION:Halle (Saale)
DTSTAMP:20251112T170935Z
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