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SUMMARY:Der Fall Ötzi. Wie die Bioarchäologie die Erforschung der Menschhei
 tsgeschichte verändert
DESCRIPTION:Das Zusammenspiel der Archäologie mit der Biologie und den Natu
 rwissenschaften ist ein neues, dynamisches Forschungsgebiet. Die modernen M
 ethoden der Biologie ermöglichen es heute, jahrtausendealten menschlichen Ü
 berresten ganz neue Erkenntnisse zu entlocken. Im Zentrum der Forschung ste
 ht dabei „alte DNA“. Mit Hilfe des in Knochen enthaltenen Erbguts ist es z.
 B. möglich, die Besiedelung Europas zu rekonstruieren. Hierbei zeigte sich,
  dass die vom Neandertaler mitgegebenen Gene bis heute in jedem Menschen zu
  finden sind. Auch die Überreste von Mikroben geben nicht nur wertvolle Hin
 weise auf die Entstehung von Krankheiten, sondern lassen indirekt auch Rück
 schlüsse auf Migrationsmuster zu. Albert Zink, Leiter des Instituts für Mum
 ien und den Iceman (Bozen), gibt in seinem Vortrag einen Überblick über die
  Lebensweise des Gletschermannes „Ötzi“ und erläutert die neuesten wissensc
 haftlichen Erkenntnisse. In dem anschließenden Podiumsgespräch diskutieren 
 Experten über die Chancen und Herausforderungen der Bioarchäologie für die 
 Erforschung der Menschheitsgeschichte.  Foto: © Südtiroler Archäologiemuseu
 m/EURAC/Samadelli/Staschitz\n\nAnmeldung\n\nFür die Teilnahme ist eine Anme
 ldung bis zum 17. Mai 2016 erforderlich. Zur Anmeldung\n\nAnmeldung\n\nDie 
 Anmeldung ist geschlossen.
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