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SUMMARY:Der Fehler als Gegenstand wissenschaftshistorischer Forschung. Was 
 lässt sich aus den Irrtümern von Johannes Kepler, Gustav Hertz und anderen 
 lernen?
DESCRIPTION:Wissenschaftliche Ansätze und Verfahren, die uns heute selbstve
 rständlich erscheinen, haben ihre Geschichte. Das gilt auch für das Konzept
  des Messfehlers. Seine Geschichte kann man nur verstehen, wenn der Kontext
 , in dem dieses Konzept entstanden ist, philosophisch analysiert wird. Dabe
 i gilt es, die stillschweigenden Annahmen, die in den verschiedenen Vorstel
 lungen vom Messfehler enthalten sind, zu erschließen. In seinem Vortrag wir
 d Prof. Dr. Giora Hon zeigen, wie der Messfehler einen Zugang zu den von Ke
 pler und Galilei propagierten Arten wissenschaftlicher Erkenntnis eröffnet.
  Er behauptet, dass das Konzept des Messfehlers Rückschlüsse auf  das Wisse
 nschaftsverständnis des jeweiligen Gelehrten erlaubt. Im Anschluss an die D
 iskussion der höchst unterschiedlichen Auffassungen von Kepler und Galilei 
 zum Messfehler wird Prof. Dr. Giora Hon dieses Problem auch noch am Beispie
 l des Franck-Hertz-Versuchs aus der Frühgeschichte der Quantentheorie und d
 amit in einem modernen Kontext diskutieren. \n\nDer Vortrag wird unterstütz
 t durch die Alexander von Humboldt-Stiftung.Prof. Dr. Rainer Godel und Leop
 oldina-Mitglied Prof. Dr. Dieter Hoffmann sowie die Alexander von Humboldt-
 Stiftung laden Sie herzlich ein.\n\nWeitere Informationen und Anmeldung\n\n
 Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Der Eintritt ist fre
 i. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.\n\nKontakt\n\nProf. Dr. Rainer Go
 delLeiter des StudienzentrumsE-Mail: rainer.godel@leopoldina.orgTel.: 0345 
 / 47 239 - 115
LOCATION:Halle (Saale)
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