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SUMMARY:Der Umgang mit Risiken und Unsicherheiten
DESCRIPTION:Wenn Wissenschaftler die Öffentlichkeit und die Politik beraten
 , erwartet man von ihnen, dass sie Unsicherheit reduzieren. Gut gesichertes
  Wissen soll eine Entscheidungshilfe für den Umgang mit zahllosen praktisch
 en Problemen liefern: Wie gefährlich sind Chemikalien in Kinderspielzeugen?
  Wie sind die Angebote der Gesundheitsvorsorge und Früherkennung einzuschät
 zen? Was sollte man über Risiken und Chancen der Kapitalanlage wissen? – Un
 d dieses Wissen sollte möglichst „sicher“ sein.\n\nDie Antworten, die Wisse
 nschaftler auf solche Fragen geben, beruhen jedoch in aller Regel auf Theor
 ien und Befunden, die mit Unsicherheiten behaftet sind. Und dabei lautet ei
 ne ihrer wichtigsten Botschaften, dass es im Umgang mit vielen alltäglichen
  Problemen nicht möglich ist, Risiko und Unsicherheit zu beseitigen. Der kl
 ügste Umgang mit vielen Problemen liegt vielmehr oftmals darin, Risiko und 
 Unsicherheit als allgegenwärtige und durchaus positive Eigenschaften des Le
 bens anzuerkennen. In einem solchen Umgang liegt damit auch eine große Chan
 ce.\n\nEin größeres gegenseitiges Verstehen der wissenschaftlichen Erkenntn
 isgewinnung auf der einen und politischer Entscheidungsprozesse auf der and
 eren Seite sowie die Frage nach der bestmöglichen Kommunikation von Unsiche
 rheiten und Risiken stehen im Mittelpunkt des Symposiums.\n\nKontakt\n\nDr.
  Stefanie WestermannReferentin der Abteilung Wissenschaft - Politik - Gesel
 lschaftTel.: 0345 / 47 239 - 871E-Mail: stefanie.westermann@leopoldina.org
LOCATION:Berlin
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