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SUMMARY:Die Brennstoffzelle - emissionsarm, effizient: Wo bleibt sie?
DESCRIPTION:Monatssitzung der LeopoldinaVortragsgebäude der AkademieEmil-Ab
 derhalden-Str. 36, 06108 Halle (Saale)In der Frage der zukünftigen ressourc
 enschonenden Energieversorgung gilt die Brennstoffzelle als aussichtsreiche
 r Kandidat. Sie wandelt chemische Energie direkt in elektrische um, wodurch
  sich sehr hohe Wirkungsgrade erzielen lassen – bei gleichzeitig geringen E
 missionen. Ihr Prinzip geht bis ins Jahr 1839 zurück, als der Physiker Sir 
 William Robert Grove eine „galvanische Gasbatterie“ vorstellte, die durch s
 o genannte „kalte Verbrennung“ von Wasserstoff und Sauerstoff Strom erzeugt
 e. Vor 40 Jahren bewährten sich Brennstoffzellen zum ersten Mal in der Raum
 fahrt, auch für die Mondlandung lieferten sie Strom für Funkverkehr und Bor
 dcomputer. Im Jahre 1994 stellte Daimler-Benz als erster Konzern den Protot
 ypen eines Brennstoffzellenautos vor. Mit Hybridkonzepten eröffnen sich wei
 tere Anwendungspotenziale: So arbeitet etwa BMW an einer benzinbetriebenen 
 Brennstoffzelle, die als APU (auxiliary power unit) das Bordnetz im Auto un
 abhängig vom Verbrennungsmotor mit Strom versorgt. Das Hauptaugenmerk liegt
  hierbei und auch im Vortrag auf der Hochtemperatur-Festelektrolyt-Brennsto
 ffzelle SOFC (solid oxide fuel cell). In der aktuellen Forschung spielen na
 notechnologische Fragestellungen eine große Rolle, mit deren Hilfe sich kom
 plexere Funktionsschichten realisieren lassen. Im Verbund zwischen Modellie
 rung und werkstoffwissenschaftlicher Analytik werden die hierdurch erzielba
 ren Leistungssteigerungen evaluiert. Ellen Ivers-Tiffée: Studium der Minera
 logie/Kristallographie an der Universität Marburg (1970-1975), Promotion in
  Werkstoffwissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg (1980). 1980-
 1996 Siemens AG, Zentrale Technik, Fachgebiet Elektronische Keramik. Lehrau
 ftrag an der Universität Marburg, Fachbereich Geowissenschaften (1991-1994)
 , seit 1996 Lehrstuhlinhaberin und Leiterin des Instituts für Werkstoffe de
 r Elektrotechnik, Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik, Universi
 tät Karlsruhe. Gastprofessur an der Oita University, Japan (2000). Verschie
 dene Preise und Auszeichnungen, u. a. Preis der Schweizer Gesellschaft für 
 Thermoanalytik und Kalorimetrie. Mitglied u. a. des Senates der Helmholtz-G
 emeinschaft (seit 2001), des Vorstandes der International Society for Solid
  State Ionics (seit 2003). Beirat in Institutionen und Firmen, z. B. Kurato
 rium der Akademie für Technikfolgenabschätzung (1997-2000), Kuratorium des 
 Fraunhofer-Institutes für Silicat-Forschung, Würzburg (seit 2004), wissensc
 haftlicher Beirat des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforsch
 ung Dresden (seit 1999).Forschungsschwerpunkte: Hochtemperatur-Brennstoffze
 llen als Energiewandler, Abgassensoren für Kraftfahrzeuge, Steuerbare Mikro
 wellendielektrika, Miniaturisierte ElektrolytkondensatorenSeit 2005 ist Ell
 en Ivers-Tiffée Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldin
 a (Sektion Technikwissenschaften).Kontaktadresse: Prof. Dr. Ellen Ivers-Tif
 fée, Institut für Werkstoffe der Elektrotechnik, Universität Karlsruhe, Ade
 nauerring 20, 76131 Karlsruhe. E-Mail: ellen.ivers@etec.uni-karlsruhe.de
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