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SUMMARY:Die Geschichte wissenschaftlicher Software erforschen
DESCRIPTION:Mit dem Bau erster (analoger) Digitalcomputer in den 1950er Jah
 ren und derer zunehmenden Verwendung in der Forschung ab den 1970er Jahren 
 transformiert sich Wissenschaft in eine Digitale Wissenschaft („computation
 al sciences“). Insbesondere die Methode der Computersimulation, die von Beg
 inn an die Entwicklung von Digitalrechnern motiviert hat, spielt dabei eine
  zentrale Rolle und erweitert das Methodenspektrum der Wissenschaft über Ex
 periment, Beobachtung, Messung und Theorie hinaus.\n\n Ob Computersimulatio
 nen Experimente mit Theorien sind oder eine eigenständige Methode zwischen 
 Theorie und Experiment darstellen, wird in der Wissenschaftsphilosophie vie
 lfach diskutiert. Was jedoch bislang in der Diskussion zu kurz kommt, ist d
 ie Rolle von Forschungs- und Simulationssoftware als die neuen Medien einer
  Digitalen Wissenschaft. Auch gibt es bislang kaum eine historische Auseina
 ndersetzung mit Forschungs- und Simulationssoftware. Mehr noch: Viele Bestä
 nde von Forschungs- und Simulationssoftware sind in den letzten 70 Jahren u
 nwiederbringlich verloren gegangen und mit ihnen die Möglichkeit, wissensch
 aftshistorisch fundierte Forschung zur Digitalen Wissenschaft durchzuführen
 . Wie also lässt sich unter diesen erschwerten Bedingungen zur Geschichte w
 issenschaftlicher Software forschen? Der Vortrag gibt einen Einblick in die
  aktuelle Forschung und den Versuch, die noch verfügbaren Bestände an histo
 risch relevanter Forschungs- und Simulationssoftware zu lokalisieren. Anhan
 d von ausgewählten Beispielen aus der Chemie und der Meteorologie wird die 
 Relevanz einer Erforschung wissenschaftlicher Software aufgezeigt und disku
 tiert.  Prof. Dr. Rainer Godel und Leopoldina-Mitglied Prof. Dr. Dieter Hof
 fmann laden Sie herzlich ein.\n\nCode of ConductBitte beachten Sie während 
 der Veranstaltung folgende Hinweise:\n\nBitte     schalten Sie die Kamera w
 ährend des  Vortrags aus. Die Referentinnen    und  Referenten werden ihren
   Bildschirm teilen, um ihre Präsentation     sichtbar zu machen.Das Mikrof
 on sollte während des Vortrags ausgeschaltet sein, um störende Hintergrundg
 eräusche zu vermeiden.In      der anschließenden Diskussion können Wortmeld
 ungen über den Chat      angezeigt werden. Der Moderator führt eine Redelis
 te und erteilt  jeweils     das Wort.In der Diskussion kann die Kamera gern
 e     eingeschaltet  werden, insbesondere beim Vortragen von Wortmeldungen 
  ist    dies  gewünscht, damit die Referentinnen und Referenten auch  sehen
     können, wer  die Fragen/Anmerkungen stellt.\n\nWeitere Informationen un
 d Anmeldung\n\nAufgrund der aktuellen Situation wird die Veranstaltung auss
 chließlich      online stattfinden. Sie richtet sich an alle Interessierten
 . Die      Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.D
 ie   Veranstaltung wird online in einem Zoom-Meeting (Meeting-ID: 920 5957 
 5804) übertragen: https://zoom.us/j/92059575804Zur Einwahl per Telefon wend
 en Sie sich bitte an die untenstehende Kontaktadresse.\n\nBei der Nutzung d
 es Videokonferenzsystems Zoom gelten die Datenschutzrichtlinien dieses Anbi
 eters: https://zoom.us/de-de/privacy.html\n\nKontakt\n\n Prof. Dr. Rainer G
 odelLeiter des Zentrums für WissenschaftsforschungE-Mail: lzfw@leopoldina.o
 rg Tel.: 0345 / 47 239 - 118
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