BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:https://github.com/derhansen/sf_event_mgt
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VEVENT
UID:316-96@www.leopoldina.org
CLASS: PUBLIC
SUMMARY:Die Zerstörung von Kulturgut als Kriegsstrategie: Wie der militäris
 che Kulturgutschutz in bewaffneten Konflikten verbessert werden kann
DESCRIPTION:2022 feiert das international geachtete UNESCO-Übereinkommen zu
 m Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt sein 50-jähriges Jubiläum. Sei
 t jeher wird Kultur- und Naturerbe von außergewöhnlichem universellen Wert 
 als UNESCO-Welterbe in eine eigene Liste eingetragen und von der internatio
 nalen Staatengemeinschaft geschützt.\n\nDessen ungeachtet werden Welterbest
 ätten in bewaffneten Konflikten weiterhin absichtlich zerstört: 2001 spreng
 ten die Taliban die Buddha-Statuen von Bamiyan in Afghanistan. 2015 zerstör
 te der Islamische Staat die UNESCO-Welterbestätte Palmyra. 2016 verurteilte
  der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag die Zerstörung des Welterb
 es in Timbuktu erstmals als ein Kriegsverbrechen und verhängte eine Haftstr
 afe von 9 Jahren.\n\nDas Jubiläum der Welterbekonvention lenkt daher den Bl
 ick auf die Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut in bewaffneten Konfl
 ikten (1954), welche für den Schutz von Kulturgut in Konflikt- und Krisenge
 bieten eine überragende Rolle spielt. Wie der Krieg in der Ukraine zeigt, h
 at die Konvention traurigerweise nichts an Aktualität verloren – auch das k
 ulturelle Erbe dort ist Zerstörungen ausgesetzt.  Doch wie kann Kulturgut b
 esser vor (absichtlicher) Zerstörung geschützt werden? Welche Rolle spielen
  die Vereinten Nationen, die EU oder die NATO und die Bundeswehr? Wie wird 
 das Thema der Kulturgutzerstörung und des militärischen Kulturgutschutzes i
 n Deutschland vermittelt?\n\nPodiumsteilnehmerinnen und -teilnehmer:  Prof.
  Dr. Hermann Parzinger ML, Stiftung Preußischer Kulturbesitz Sprecher der L
 eopoldina-AG Archäologisches Kulturerbe\n\nOberst i.G. Prof. Dr. Matthias R
 ogg, Professur an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg; Eh
 emaliger Gründungsdirektor des Militärhistorischen Museums Dresden\n\nProf.
  Dr. Dr. Sabine von Schorlemer, Professur für Völkerrecht, Recht der EU und
  Internationale Beziehungen, UNESCO-Lehrstuhl für Internationale Beziehunge
 n, Technische Universität Dresden, Mitglied der Leopoldina-AG Archäologisch
 es Kulturerbe\n\nAnschließend gibt es eine Diskussion mit dem Publikum.\n\n
 Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der VolkswagenStiftung statt. D
 ie Lecture wird moderiert von Dr. Christian Trippe, Programmdirektor für Ru
 ssland, Ukraine und Osteuropa, Deutsche Welle.\n\nML = Mitglied der Leopold
 ina\n\nWeitere Informationen\n\nZum Video\n\nKontakt\n\nLena Diekmann Proje
 ktkoordinatorin Gemeinsamer Ausschuss zum Umgang mit sicherheitsrelevanter 
 Forschung Tel.: +49 (0)170 79 206 49 E-Mail: lena.diekmann@leopoldina.org
LOCATION:Online bzw. Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße
  5, 30419 Hannover
DTSTAMP:20251112T170935Z
DTSTART:20220322T170000Z
DTEND:20220322T183000Z
END:VEVENT
END:VCALENDAR
