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SUMMARY:Ein Blick auf Rezeptoren: optische Methoden zur Messung der Rezepto
 raktivierung.
DESCRIPTION:Hormone und Neurotransmitter – die chemischen Überträgerstoffe 
 des Körpers – wirken, indem sie auf der Zelloberfläche Rezeptoren aktiviere
 n. Rezeptoren sind Membranproteine, die ein Hormon sehr spezifisch binden u
 nd dieses Signal in die Zelle hinein übertragen. Daraufhin verändern sich Z
 ellfunktionen – eine Herzmuskelzelle schlägt zum Beispiel schneller und krä
 ftiger, wenn ein spezifischer Rezeptor für Adrenalin stimuliert wird. Obwoh
 l man sehr viel über die Konsequenzen der Stimulation von Rezeptoren weiß, 
 ist noch weitgehend unbekannt, wie ein Rezeptor durch ein Hormon "angeschal
 tet" wird und wie lange dieser Vorgang dauert. Lohse wird in seinem Vortrag
  über die Entwicklung einer Methode berichten, mit der die Anschaltung von 
 Rezeptoren im Mikroskop sichtbar gemacht wird. Mit diesen Methoden kann man
  einem Hormon dabei zusehen, wie es die Rezeptoren einer Zelle aktiviert.Ma
 rtin J. Lohse hat Humanmedizin und Philosophie an den Universitäten Götting
 en, London und Paris studiert und promovierte mit Arbeiten, die er am MPI f
 ür biophysikalische Chemie in Göttingen durchführte. 1988 erfolgte die Habi
 litation für Pharmakologie und Toxikologie an der Universität Heidelberg. N
 ach mehrjähriger Forschungstätigkeit an der Duke University, USA, wurde er 
 Arbeitsgruppenleiter am MPI für Biochemie in Martinsried, seit 1993 ist er 
 C4-Professor für Pharmakologie und Toxikologie an der Universität in Würzbu
 rg. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen auf der Erforschung der Fu
 nktion von Rezeptoren, deren Funktionsstörungen zu Herzproblemen führen. Er
  erhielt zahlreiche Auszeichnungen, ein Heisenberg-Stipendium und den Gerha
 rd-Hess-Preis der DFG (1990), den Basis Science Prize der American Heart As
 sociation (1990), den Preis der Vaillant-Stiftung (1996), den Leibniz-Preis
  der DFG (1999), den Ernst-Jung-Preis für Medizin (2000) u.a. Im Jahr 2001 
 konnte sich Lohse mit seinem Team gegen eine Vielzahl von Konkurrenten durc
 hsetzen, in dem es gelang, das neue Rudolf-Virchow-Zentrum für experimentel
 le Biomedizin – gefördert mit zunächst 20 Mio. Euro von der DFG – nach Würz
 burg zu holen. Lohse ist seit 1998 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wi
 ssenschaften. Im Jahr 2000 wählte ihn die Deutsche Akademie der Naturforsch
 er Leopoldina zu ihrem Mitglied (Sektion Physiologie und Pharmakologie/Toxi
 kologie).
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