BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:https://github.com/derhansen/sf_event_mgt
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VEVENT
UID:25-96@www.leopoldina.org
CLASS: PUBLIC
SUMMARY:Elfenbeinturm, Straße oder Talkshow – Gesellschaftliche Räume und R
 ollen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Angesicht globaler Kr
 isen
DESCRIPTION:Der solipsistische Wissenschaftler brütet bei Kerzenschein über
  seinen Experimenten und Berechnungen – ausschließlich seiner Forschung ver
 pflichtet. Die Wissenschaftlerin versammelt sich mit anderen auf einer Demo
  hinter einem „Scientists for Future“-Transparent. Der abwägende und gut in
 formierte Forscher erklärt in Talkshow oder Podcast, was nun geboten ist, u
 m eine Krise abzuwenden.\n\nIn Zeiten multipler Krisen wird neben vielem an
 deren auch die öffentlichen Rollen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaf
 tler vielfältiger. Als Expertinnen bzw. Experten in ihren Fachgebieten habe
 n sie oft jahrelang und öffentlich finanziert zu Fragen geforscht, die die 
 gesamte Bevölkerung betreffen. Das Wissen, das sie dabei erzeugt haben, sol
 l nun gesellschaftlich wirksam werden. Aber welche Rolle kommt ihnen dabei 
 zu? Sind sie neutrale Kommunikatorinnen und Kommunikatoren ihrer Ergebnisse
 ? Oder werfen sie sich zur Lösung des Problems selbst in das Feld gesellsch
 aftlicher Auseinandersetzungen? Welche Optionen liegen zwischen diesen beid
 en Polen?\n\nGroße Themen gesellschaftlicher Transformation, die auf lange 
 Sicht angegangen werden müssen, machen diese Fragen umso drängender. Einers
 eits liegt im Wissen um die Komplexität von Krisen wie Klimakatastrophe, Ve
 rlust von Biodiversität, Zoonosen und demographischer Wandel eine wachsende
  Verantwortung, bei der Bewältigung zu helfen. Andererseits kann ein zu akt
 ivistischer Ansatz in den Verdacht geraten, parteilich zu sein. Schließlich
  können in einer hochspezialisierten Wissenschaftswelt einzelne Wissenschaf
 tlerinnen und Wissenschaftler kaum umfassende Handlungsanweisungen geben.\n
 \nDie Podiumsdiskussion des Leopoldina-Zentrum für Wissenschaftsforschung d
 iskutiert die Fragen nach gesellschaftlichen Räumen und Rollen wissenschaft
 licher Intervention am Beispiel des Diskurses um die schwindende Biodiversi
 tät. Die Veranstaltung fragt danach, welche Formate Wissenschaftlerinnen un
 d Wissenschaftler heutzutage nutzen soll(t)en, um ihre Erkenntnisse in die 
 Gesellschaft einzubringen und ob und wie sie sich politisch und gesellschaf
 tlich mit einem Lösungsvorschlag einmischen. \n\nAuf dem Podium werden unte
 rschiedliche Disziplinen und Perspektiven fruchtbar ins Gespräch gebracht, 
 bevor das Publikum sich aktiv selbst an der Diskussion beteiligen kann. Es 
 diskutieren:\n\nHelen Ahner (Wien), Kulturwissenschaftlerin und Europäische
  Ethnologin, Mitglied der Jungen AkademieKatrin Böhning-Gaese ML (Leipzig),
  Biodiversitätsforscherin, Direktorin des Helmholtz-Zentrums  für Umweltfor
 schung (UFZ)Jürgen Renn ML (Jena), Wissenschaftshistoriker, Direktor am Max
 -Planck-Institut für GeoanthropologieHelmuth Trischler ML (München), Wissen
 schafts-, Technik- und Umwelthistoriker, Gründungs-Kodirektor des Rachel Ca
 rson Center for Environment and Society\n\nModeriert wird die Veranstaltung
  von Joachim Müller-Jung (Frankfurt). \n\nWeitere Informationen\n\nDie Vera
 nstaltung richtet sich an alle fachlich Interessierten. Eine Anmeldung ist 
 nicht erforderlich.\n\nKontakt\n\nRonja SteffenskyKommissarische Leiterin d
 es ZfWlzfw(at)leopoldina.org0345 47 239 118\n\nLivestream\n\nDie Veranstalt
 ung wird online via Zoom übertragen.\n\nZum Livestream\n\nEs gelten die Dat
 enschutzrichtlinien des Anbieters.
LOCATION:Halle (Saale)
DTSTAMP:20260331T124613Z
DTSTART:20250605T163000Z
DTEND:20250605T183000Z
END:VEVENT
END:VCALENDAR
