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SUMMARY:Fossilien als Sammlungs- und Forschungsobjekte
DESCRIPTION: Die Bestände in Museen, Akademien und Universitäten bilden ein
 e wichtige Grundlage für die wissenschaftliche Forschung. Sie sind zumeist 
 das Ergebnis einer Sammlungstätigkeit, die in der Frühen Neuzeit begann. Fo
 ssilien, im 18. Jahrhundert in Abgrenzung zu Mineralien auch als Petrefakte
  bezeichnet, waren und sind beliebte Objekte für private und wissenschaftli
 che Sammlungen. Als Forschungsobjekte wurden sie in eine Vielzahl von Erklä
 rungsmodellen eingebunden, die nicht nur ihre eigene Entstehung betrafen, s
 ondern auch die Entwicklung der Erde im größeren Zusammenhang. \n\nWie ents
 tanden diese Sammlungen, wie haben sie sich über die Jahrhunderte verändert
 ? Auf welche verschiedenen Weisen haben Sammeln und Forschen seit der Frühe
 n Neuzeit zusammengewirkt? Wie verhält sich die Erforschung und Aufbewahrun
 g von Objekten zu Entwicklungen in der Fachsprache und Systematik der Wisse
 nschaft, zu ästhetischen Praktiken und zum Wert der Gegenstände?\n\nDer Wor
 kshop widmet sich diesen Fragen anhand von Vorträgen unter Perspektiven aus
  der Wissenschaftsgeschichte und Paläontologie. Der Workshop ist Teil des B
 MBF-Projektes „Objektsprache und Ästhetik: Wertdimensionen des Objektbezuge
 s in historischer Perspektive. Das Beispiel Konchylien“, welches gemeinsam 
 vom Leopoldina-Zentrum für Wissenschaftsforschung, dem Zentralmagazin Natur
 wissenschaftlicher Sammlung der MLU Halle-Wittenberg und dem Goldfußmuseum 
 der RFWU Bonn durchgeführt wird.PROGRAMMDonnerstag, 5. Dezember 2019\n\nZoo
 logisches Forschungsmuseum Alexander KoenigAdenauer Allee 160| 53113 Bonn17
 :00 – 18:30 UhrFührung durch die Ausstellung „Objektwelten als Kosmos. Von 
 Alexander von Humboldt zum Netzwerk der Bonner Wissenschaftssammlungen“Vora
 nmeldung erforderlich bis zum 29. November 2019 (simon.rebohm@leopoldina.or
 g)Freitag, 6. Dezember 2019\n\nGoldfuß-MuseumNussallee 8| 53115 Bonn9:00 Uh
 r | Begrüßung\n\n9:15 – 10:45 UhrDie Fossiliensammlung der Universität Bonn
  (Führung mit Stationen)Dorota Konietzko-Meier, Katja Waskow und Martin San
 der, Bonn\n\nPoppelsdorfer Schloss | Gartensaal und VortragssaalMeckenheime
 r Allee 171| 53115 Bonn11:00 – 11:30 Uhr | Kaffeepause\n\n11:30 – 12:15 Uhr
 Der Artbegriff in der Paläontologie und anderen Biowissenschaften – ein Ver
 gleichMartin Sander, Bonn\n\n12:15 – 13:15 Uhr | Mittagspause\n\n13:15 – 14
 :00 UhrDie Ästhetik der Tiefenzeit Marco Tamborini, Darmstadt\n\n14:00 – 14
 :45 UhrVon Quartetten und anderen Verirrungen – Viele Wege zur Ordnung des 
 Lebendigen Markus Lambertz, Bonn\n\n14:45 – 15:15 Uhr | Kaffeepause\n\n15:1
 5 – 15:45 Uhr Führung durch die Räume des früheren Naturhistorischen Museum
 sMarkus Lambertz, Bonn\n\n15:45 – 16:30Offene Diskussionsrunde\n\nBild: Leo
 poldina-Archiv\n\nWeitere Informationen und Anmeldung\n\n Die Veranstaltung
  richtet sich an alle Interessierten. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung
  ist nicht erforderlich.\n\nKontakt\n\n Dr. Simon RebohmWissenschaftlicher 
 Mitarbeiter des Leopoldina-Zentrums für WissenschaftsforschungE-Mail: simon
 .rebohm@leopoldina.orgTel.: 0345 / 47 239 -133 
LOCATION:Bonn
DTSTAMP:20251112T170935Z
DTSTART:20191204T230000Z
DTEND:20191205T230000Z
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