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SUMMARY:Funktionsanalyse des Gehirns mit optischen Methoden
DESCRIPTION:Monatssitzung der LeopoldinaVortragsgebäude der AkademieEmil-Ab
 derhalden-Str. 36, 06108 Halle (Saale)Zur Aufklärung der Rolle von Genen im
  gesunden und kranken Organismus sind herkömmliche methodische Ansätze nich
 t ausreichend. Deswegen konzentriert sich die Arbeitsgruppe von Arthur Konn
 erth seit einigen Jahren auf die Entwicklung neuartiger mikroendoskopischer
  Fluoreszenzverfahren zur Registrierung neuronaler Antworten, insbesondere 
 die der intrazellulären Calcium-Signale. Die neuen Verfahren basieren unter
  anderem auf der Multi-Photonen-Fluoreszenzanregung sowie der Entwicklung n
 euartiger Mikrolinsen und Lichtleiter-Systeme. Dadurch werden hochaufgelöst
 e Echtzeit-Registrierungen der zellulären Antworten sowohl in einzelnen def
 inierten Neuronen als auch in größeren neuronalen Netzen beliebiger Regione
 n des Gehirnes erstmals möglich. Der Einsatz dieser Messungen in genetisch 
 veränderten Mäusestämmen erlaubt die direkte Aufklärung der molekularen Gru
 ndlagen der Funktionen von Nervenzellen und neuronalen Netzen im intakten G
 ehirn in vivo.Arthur Konnerth: Studium der Medizin an der Ludwig-Maximilian
 s-Universität München, Promotion (1983). Doktorand und wiss. Mitarbeiter am
  Max-Planck-Institut für Psychiatrie München (1978-1984), Feodor-Lynen-Stip
 endium der Alexander-von-Humboldt-Stiftung (1984-85), wiss. Assistent am Ma
 x-Planck-Institut für Psychiatrie in München (1985-86) und am Max-Planck-In
 stitut für Biophysikalische Chemie in Göttingen (1986-88). Professor an der
  Universität des Saarlandes (1993-1999), an der TU München und dort Direkto
 r des Physiologischen Instituts (1999-2000). 2000-2004 Professor der Ludwig
 -Maximilians-Universität München und Vorstand der Abteilung Zellphysiologie
  des Physiologischen Instituts. Seit 2004 Friedrich-Schiedel-Professor und 
 Direktor des Instituts für Neurowissenschaften der TU München. Adolf-Fick-P
 reis der Physikalisch-Medizinischen Gesellschaft (1999), Max-Planck-Forschu
 ngspreis (2001), Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis (2001). Mitglied verschied
 ener Gremien, u.a. im Senatsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft 
 für Angelegenheiten der Sonderforschungsbereiche und im Feodor-Lynen-Auswah
 lausschuss der Alexander-von-Humboldt-Stiftung (beides seit 1999).Forschung
 sschwerpunkte: Neurophysiologie und molekulare Neurobiologie, insbesondere 
 synaptische Übertragung und Plastizität, Calcium-Signale, cortikale Wellen,
  Kleinhirn, schnelle Wirkung von NeurtrophinenArthur Konnerth ist seit 2001
  Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (Sektion Neur
 owissenschaften). Kontaktadresse: Prof. Dr. Arthur Konnerth, Technische Uni
 versität München, Institut für Neurowissenschaften, Biedersteiner Str. 29, 
 80802 München 
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