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SUMMARY:Gewebebildung bei Mensch und Tier: Das Knüpfen von Kontakten
DESCRIPTION:Damit aus einer einzelnen befruchteten Eizelle ein komplexer vi
 elzelliger Organismus wie der Mensch werden kann, sind zum einen zahlreiche
  Teilungen notwendig. Zum anderen müssen die entstandenen Zellen – je nachd
 em, ob sie zu Haut-, Hirn- oder Herzzellen werden – ganz spezifische Eigens
 chaften annehmen, im Fachjargon "sich differenzieren". Im Gewebeverband – z
 um Beispiel zwischen den den Darm auskleidenden Epithelzellen – oder bei de
 r Wundheilung ist dann die Ausbildung bestimmter Zellkontakte notwendig, da
 mit der Verband zusammenhält. Unzureichende Zellkontakte können die Wundhei
 lung stören oder – wie beim Krebs – zur Streuung von Krebszellen (Metastasi
 erung) führen. Brigitte Jockusch ist Entwicklungsbiologin und beschäftigt s
 ich seit vielen Jahren mit den (fibrillären) Stützelementen, die entscheide
 nd für Entstehung und Aufrechterhaltung von Zellkontakten sind. Sie wird in
  ihrem Vortrag auf die Funktion einzelner Komponenten eingehen, an deren Au
 fklärung sie mit ihrer Gruppe maßgeblichen Anteil hat.Brigitte M. Jockusch 
 hat in München und Tübingen Biologie, Chemie, Physik und Geographie studier
 t. Nach Tätigkeiten an der University of Wisconsin, Madison, USA, am MPI fü
 r Biologie in Tübingen, am European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in 
 Heidelberg bzw. als C3-Professorin an der Universität Bielefeld ist sie sei
 t 1993 C4-Professorin an der Technischen Universität Braunschweig. Sie erhi
 elt zahlreiche Auszeichnungen, wurde 1982 zum EMBO-Mitglied gewählt, war Vi
 zepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie (1985-1991) und M
 itglied der Minerva-Kommission der MPG für deutsch- israelische Zusammenarb
 eit (1991-1999). Sie ist Mitglied im Aufsichtsrat der Gesellschaft für Biot
 echnologische Forschung (GBF) in Braunschweig, Fachreferentin der DFG, Mitg
 lied im Wissenschaftsrat und seit 2002 vom Land Niedersachsen berufenes Mit
 glied im Kuratorium der Volkswagenstiftung. Seit 2000 ist sie Mitglied der 
 Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (Sektion Genetik/Molekularb
 iologie und Zellbiologie).
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