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SUMMARY:Hirnforschung und große Sprachmodelle - ein Quantensprung?
DESCRIPTION:Die jüngsten Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligen
 z (KI) haben sowohl Begeisterung über die Fähigkeiten der neuesten großen S
 prachmodelle (LLM) ausgelöst als auch Warnungen vor ihrem Potenzial, mit de
 r menschlichen Intelligenz gleichzuziehen oder sie gar zu übertreffen. Aber
  stimmen die Vergleiche mit dem menschlichen Gehirn, wenn man sie aus neuro
 wissenschaftlicher Perspektive betrachtet? \n\nDas gemeinsam von der Nation
 alen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und dem Max-Planck-Institut für
  Hirnforschung (Frankfurt) veranstaltete Symposium bringt Experteninnen und
  Experten aus der Informatik und den Neurowissenschaften zusammen, um zu di
 skutieren, was mit den jüngsten Fortschritten in der KI erreicht wurde und 
 was nicht. Was sind die Fähigkeiten künstlicher Systeme im Vergleich zur me
 nschlichen Intelligenz und wie lassen sie sich beurteilen? Welche Aspekte v
 on LLMs ähneln und welche unterscheiden sich grundlegend von der Arbeitswei
 se des menschlichen Gehirns? Mit welchen Instrumenten können wir die Repräs
 entation und Fähigkeiten großer Sprachmodelle untersuchen, messen und analy
 sieren? Haben LLMs eine Repräsentation von Sprache gelernt, die der des men
 schlichen Gehirns ähnelt? Wie können LLMs Fortschritte in der Hirnforschung
  inspirieren? Und umgekehrt, welche neurowissenschaftlichen Aspekte fehlen 
 möglicherweise und könnten genutzt werden, um aktuelle LLMs zu verbessern (
 und was bedeutet „verbessern“ überhaupt)?\n\nMit diesen Fragen nähert sich 
 das Symposium auf wissenschaftlicher Ebene einigen der großen Unwägbarkeite
 n, die derzeit mit KI verbunden sind.  \n\nZu den Vortragenden gehören u.a.
  Alison Gopnik (Berkeley), Iryna Gurevych (TU Darmstadt), Uri Hasson (Princ
 eton University), Melanie Mitchell (Santa Fe Institute), Björn Ommer (LMU M
 ünchen), Haim Sompolinsky (Hebrew University/Harvard University) und Mariya
  Toneva (Max-Planck-Institut für Softwaresysteme). \n\nAm Abend des 13. Mai
  findet ein Panel statt.\n\nDie Veranstaltung wird auf Englisch stattfinden
 . \n\nAnmeldung und Livestream\n\nDie Anmeldung für eine Teilnahme in Präse
 nz wurde aufgrund begrenzter Platzkapazitäten geschlossen.\n\nDie Veranstal
 tung wird unter der Rubrik „Live“ auf dem YouTube-Kanal der Leopoldina über
 tragen. Für den Livestream ist keine Anmeldung notwendig.\n\nKontakt\n\nDr.
  Charlotte Wiederkehr Abteilung Wissenschaft – Politik – Gesellschaft E-Mai
 l: charlotte.wiederkehr@leopoldina.org
LOCATION:Frankfurt am Main
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