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SUMMARY:Künstliche Intelligenz und Weltverstehen
DESCRIPTION:Künstliche Intelligenz verändert unsere Welt. Sie steht im Zent
 rum tiefgreifender technischer und medialer Veränderungen. Ihre vielfältige
 n Anwendungsmöglichkeiten haben schon jetzt Auswirkungen auf zahlreiche Leb
 ensbereiche, von Politik und Wirtschaft über die Wissenschaft bis in die Al
 ltagswelt hinein. Künstliche Intelligenz formt dabei unser Handeln in der W
 elt ebenso wie unsere Vorstellungen von der Welt – und nicht zuletzt von un
 s selbst.\n\nWelche Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen ergeben sich
  aus den Veränderungen, die die KI mit sich bringt? Welche praktischen, soz
 ialen, rechtlichen und ethischen Fragen müssen im Umgang mit KI bedacht und
  womöglich neu verhandelt werden? Und: Wie kann die Wissenschafts- und Tech
 nikforschung zu einer gesamtgesellschaftlichen Reflexion über KI beitragen?
 \n\nDiesen und anderen Fragen geht die gemeinsame Tagung des Zentrums für W
 issenschaftsforschung und der Nachwuchsinitiative INSIST nach und bietet in
  verschiedenen Formaten Raum zur Diskussion über die Rolle Künstlicher Inte
 lligenzen in gegenwärtigen und zukünftigen Gesellschaften.\n\nWissenschaftl
 iche Leitung: Martin Carrier ML, Julia Engelschalt, Rainer Godel, Gabriele 
 Gramelsberger, Franz Kather, Carsten Reinhardt ML und Christian Vater.\n\nP
 rogramm\n\nMittwoch, 30. September 2020 \n\n18:00 – 19:30 Uhr | Andreas Kam
 inski (Stuttgart): Gründe geben. Maschinelles Lernen und Entscheidungen\n\n
 Donnerstag, 1. Oktober 2020\n\n9:00 – 9:10 Uhr | Gunnar Berg ML (Halle/S.),
  Julia Engelschalt (Bielefeld), Franz Kather (Bielefeld): Begrüßung\n\n9:10
  – 9:30 Uhr | Carsten Reinhardt ML (Bielefeld), Christian Vater (Karlsruhe)
 : Einführung\n\n9:30 – 10:10 Uhr | Dinah Pfau (München), Helen Piel (Münche
 n): Geschichte(n) der KI\n\n10:10 – 10:50 Uhr | Lorina Buhr (Göttingen): Kü
 nstliche Intelligenz als mathesis universalis? Eine historisch-diskursive U
 ntersuchung der KI\n\n10:50 – 11:10 Uhr | Kaffeepause\n\n11:10 – 11:50 Uhr 
 | Sandro Herr (Wuppertal): „Künstliche“ Intelligenz? – Eine kleine begriffs
 genealogische Naturalisierung von KI\n\n11:50 – 12:30 Uhr | Luna Rösinger (
 Köln): Der Autonomiebegriff im Kontext Künstlicher Intelligenz als Prüfstei
 n für die Rechtsphilosophie\n\n12:30 – 13:10 Uhr | Maike Janssen, Eckhard G
 eitz (Weimar/Freiburg): Zur Unvereinbarkeit von KI und Informed Consent \n\
 n13:10 – 14:10 Uhr | Mittagessen\n\n14:10 – 14:50 Uhr | Nele Wulf, Johannes
  Achatz (Furtwangen): Künstliche Intelligenz und menschliche Imagination. B
 iografische und öffentliche Erinnerungskulturen zwischen Assoziationsfähigk
 eit und Algorithmisierung\n\n14:50 – 15:30 Uhr | Klaus Angerer (Tübingen): 
 Akzeptierbarkeit als Grundlage der Verantwortung von KI-Software: Eine empi
 rische Studie\n\n15:30 – 16:10 Uhr | Henning Mayer (München): Sozialität al
 s Code. Zur Analytik der Verschaltung von Intelligenzty-pen im Labor\n\n16:
 10 – 16:30 Uhr | Kaffeepause\n\n16:30 – 17:10 Uhr | Susanne Schregel (Köln)
 : Köpfe ohne Körper, Männer ohne Geschlecht, und die Schönheit der Frauen. 
 Überlegungen zur Geschlechtergeschichte der künstlichen Intelligenz\n\n17:1
 0 – 18:50 Uhr| Rudolf Seising (München); Gabriele Gramelsberger (Aachen); C
 hristian Vater (Karlsruhe): Podiumsdiskussion\n\n19:00 Uhr| Empfang\n\nFrei
 tag, 2. Oktober 2020\n\n9:00 – 10:00 Uhr | Führung Leopoldina (Danny Weber)
 \n\n10:00 – 10:40 Uhr | Natalie Sontopski, Amelie Goldfuß (Leipzig/Halle): 
 The Privilege of Anger. Bias bei digitalen Sprachassistenten \n\n10:40 – 11
 :10 Uhr | Kaffeepause\n\n11:10 – 11:50 Uhr | Simon Egbert (Berlin): Epistem
 ische Implikationen Künstlicher Intelligenz: Maschinelles Lernen und ‘human
 -technical cognitive ensembles‘\n\n11:50 – 12:30 Uhr | Daniel Frank (Tübing
 en): KI und Person – ethisch-anthropologische Überlegungen im Ausgang von W
 estworld\n\n12:30 – 13:20 Uhr | Mittagspause\n\n13:20 – 14:00 Uhr | Florian
  Hoffmann (Speyer): Exalting a new God? Künstliche Intelligenz als religiös
 es Problem\n\n14:00 – 14:40 Uhr | Jascha Bareis (Berlin/Karlsruhe): Die Abg
 abe der Souveränität über Leben und Tod? Letale au-tonome Waffensysteme als
  normative Problemstellung zwischen Fakt und Fiktion\n\n14:40 – 15:40 Uhr |
  Abschlussdiskussion\n\nWeitere Informationen und Anmeldung\n\nDie Veransta
 ltung richtet sich an alle Interessierten. Der Eintritt ist frei. Eine Anme
 ldung zur Präsenzteilnahme ist nicht mehr möglich, alle Plätze sind bereits
  vergeben. Eine Online-Teilnahme ist jederzeit ohne Anmeldung unter dem fol
 genden Link möglich.\n\nDie Veranstaltung wird online in einem Zoom-Meeting
  (Meeting-ID: 948 9854 7868) übertragen: https://zoom.us/j/94898547868\n\nZ
 ur Einwahl per Telefon wenden Sie sich bitte an die untenstehende Kontaktad
 resse.\n\nBei Präsenzveranstaltungen der Leopoldina werden selbstverständli
 ch die geltenden Abstands- und Hygienevorschriften eingehalten. Im Falle ei
 ner Veränderung der pandemischen Situation wird das Veranstaltungskonzept n
 och einmal angepasst.\n\nKontakt\n\n Prof. Dr. Rainer GodelLeiter des Zentr
 ums für WissenschaftsforschungE-Mail: rainer.godel@leopoldina.orgTel.: 0345
  / 47 239 -118
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