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SUMMARY:Leopoldina-Lecture „Kausalbeziehungen in den nicht-experimentellen 
 Sozialwissenschaften“
DESCRIPTION:Kausalbeziehungen in den nicht-experimentellen Sozialwissenscha
 ftenDie Aufdeckung kausaler Beziehungen ist eine zentrale Aufgabe aller emp
 irischen und damit auch der Sozialwissenschaften. Dies ist vergleichsweise 
 unproblematisch, solange die Möglichkeit kontrollierter Experimente besteht
 , was jedoch in weiten Bereichen der Sozialwissenschaft nicht gegeben ist. 
 Damit ist man auf die Analyse von Felddaten angewiesen. Dort aber findet ma
 n zunächst nur Korrelationen, die für sich genommen keine Aussagen über Kau
 salrichtungen erlauben.Um dennoch solche Aussagen machen zu können, wurden 
 in den vergangenen Jahrzehnten eine Reihe statistisch-ökonometrischer Verfa
 hren entwickelt, die auch ausserhalb der Wirtschaftswissenschaften Anwendun
 g finden. Dabei stellt sich die Situation anders dar, je nachdem, ob es sic
 h um Zeitreihen-, Querschnitts- oder Paneldaten handelt. Soweit man nicht a
 uf eindeutige zeitliche Abhängigkeiten abstellen kann, ist allen Verfahren 
 gemeinsam, dass man zur Identifikation der Kausalrichtung zusätzlicher Info
 rmation bedarf, die nicht in den untersuchten Daten enthalten ist.  \n\nPro
 f. Dr. Gebhard Kirchgässner ML \n\n  Prof. Dr. Dr. h.c. Gebhard Kirchgässne
 r ML studierte Volkswirtschaftslehre, Politikwissenschaft und Statistik an 
 der Universität Konstanz, wo er im Jahr 1976 promovierte. Ab 1977 war er Ob
 erassistent am Institut für Wirtschaftsforschung der ETH Zürich (Schweiz). 
 Nach der Habilitation für Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie übernahm er
  im Jahr 1984 den Lehrstuhl für Finanzwissenschaft an der Universität Osnab
 rück. 1992 wechselte er als Ordinarius für Volkswirtschaftslehre und Ökonom
 etrie sowie als Direktor des Schweizerischen Instituts für Aussenwirtschaft
  und Angewandte Wirtschaftsforschung an die Universität St. Gallen (Schweiz
 ), wo er 2013 emeritiert wurde. Seit September diesen Jahres ist er Fellow 
 am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Im Jahr 2011 verlieh ihm die Universität 
 Fribourg (Schweiz) die Ehrendoktorwürde. Von 2003 bis 2007 war er Präsident
  der Kommission für Konjunkturfragen des Schweizerischen Bundesrats. Seine 
 Forschungsgebiete umfassen: Politische Ökonomie, Wirtschafts- und Finanzpol
 itik, Angewandte Ökonometrie sowie Methodische Grundlagen der Wirtschafts- 
 und Sozialwissenschaften.ML: Mitglied der Leopoldina\n\nKontakt\n\nMelanie 
 KräheAbteilung Wissenschaft - Politik - GesellschaftTel.          0345 - 47
  239 - 865     E-Mail      melanie.kraehe@leopoldina.org\n\nWeitere Informa
 tionen\n\nDie Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und steht allen 
 Interessierten offen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.\n\nGebhard Kir
 chgässner\n\nZum Mitgliedsprofil
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