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SUMMARY:Leopoldina-Lecture „Wie Blutgefäße Salz fühlen – und darunter leide
 n"
DESCRIPTION:Öffentlicher Vortrag im Rahmen des Symposiums der Leopoldina-Kl
 asse II Bio-/Lebenswissenschaften Ohne Salz würde der menschliche Körper ni
 cht funktionieren. Veränderte Lebens- und Verzehrsgewohnheiten haben jedoch
  dazu geführt, dass die Menschen zunehmend mehr Salz aufnehmen, als sie tat
 sächlich brauchen. Zuviel Kochsalz schädigt Gefäße, Herz und Nieren und ste
 igert das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Doch wel
 che Prozesse laufen genau auf zellulärer Ebene ab? Zellen, die Blutgefäße v
 on innen auskleiden, versteifen von zuviel Natrium und verlangsamen die Dur
 chblutung. „Weiche“ Zellen hingegen fördern die Durchblutung und halten den
  Blutdruck auf geringem Niveau. Mithilfe moderner Methoden, wie der Atomic 
 Force Microskopy (Kraftmikroskopie), lässt sich die Wirkung von Salz auf Ze
 llen untersuchen und anschaulich darstellen.Prof. Dr. Hans Oberleithner hat
  Medizin studiert und ist nach Stationen in Yale, USA, Innsbruck und Würzbu
 rg seit 1997 Professor für Physiologie in Münster. Dort leitet er ein Insti
 tut mit ca. 40 Mitarbeitern. Mit der Zeit sind seine Versuchsobjekte immer 
 kleiner geworden. Vor 30 Jahren warsein Versuchsobjekt die ganze Ratte, vor
  25 Jahren die Niere, vor 20 Jahren das Nierenkanälchen, vor 15 Jahren die 
 Nierenzelle, vor 10 Jahren die Zellmembran, vor 5 Jahren das einzelne Eiwei
 ßmolekül auf der Membran und derzeit sind es die Härchen, die auf diesen Ei
 weißmolekülen sitzen.
LOCATION:Vortragssaal der Leopoldina
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DTSTART:20110524T170000Z
DTEND:20110524T180000Z
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