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SUMMARY:Linking Science, Society, Business and Policy for the Sustainable U
 se of Abandoned Mines in the SADC Region
DESCRIPTION:Angesichts der zunehmenden Bedeutung des Bergbaus für die Siche
 rung des wachsenden globalen Ressourcenbedarfs, stellt sich die Frage nach 
 einer nachhaltigen Folgenutzung erschöpfter Minen, die immer noch allzu oft
  als spätere Altlasten zu erheblichen Umwelt- und Gesundheitsrisiken und en
 ormen ökonomischen Belastungen künftiger Generationen führen. Diese resulti
 eren nicht nur aus einmaligen Sanierungskosten, sondern auch aus dauerhafte
 n Aufwendungen unter anderem für nachsorgende Wasserhaltung und -behandlung
 , die daher als Ewigkeitslasten bezeichnet werden.  Dieses über innovative 
 Wege – insbesondere in den oft sehr stark bergbauabhängigen Entwicklungslän
 dern der SADC* Region – zu vermeiden, diskutieren internationale Experten a
 uf einer Konferenz vom 28. bis 30. November 2017 in Johannesburg (Südafrika
 ). Organisiert durch die deutsche Nationale Akademie der Wissenschaften Leo
 poldina und die Academy of Science of South Africa (ASSAf) – mit Förderung 
 vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) – ist dies
  eine Fortsetzung und Konkretisierung des Science-Business-Society Dialogue
 , der Ende 2016 in Pretoria mit dem Ziel begann, Akteure aus Wissenschaft, 
 Wirtschaft, Gesellschaft und Politik in einen engeren Dialog zu bringen. An
 gesichts der enormen Mengen saurer Grubenwässer aus gefluteten Goldminen im
  Großraum Johannesburg und der anstehenden Einstellung des Steinkohlebergba
 us im Ruhrgebiet 2018 ist die diesjährige Thematik sowohl für Südafrika als
  auch für Deutschland hoch aktuell. Die international angelegte Konferenz w
 ird ca. 100 eingeladene Teilnehmer aus einer Vielzahl von Bergbaunationen h
 aben, neben Wissenschaftlern auch hochrangige Vertreter der Wirtschaft, Ziv
 ilgesellschaft und Politik. Inhaltlich liegt der Schwerpunkt auf innovative
 n Ansätzen, welche eine ökonomisch und ökologisch nachhaltige Nutzung ersch
 öpfter Minen ermöglichen und damit der Entstehung bergbaulicher Ewigkeitsla
 sten vorbeugen. Diskutiert werden beispielsweise Nutzungsmöglichkeiten stil
 lgelegter Minen für die Erzeugung und Speicherung erneuerbarer Energie, ers
 tmals mit Beiträgen aller fünf Forschungsgruppen, die derzeit konkrete Stan
 dorte in Australien, Finnland, Deutschland, und Südafrika untersuchen. Darü
 ber hinaus werden Erfolge und Rückschläge in der Sanierung bergbaulicher Al
 tlasten sowohl aus nationaler (wie beispeilsweise des deutschen Uran- und S
 teinkohlebergbaus) als auch aus regionaler (UNESCO Studie in Afrika) und gl
 obaler Sicht (Internationale Atomenergiebehörde, IAEA) analysiert sowie soz
 iale und rechtliche Rahmenbedingungen dargestellt, welche für eine erfolgre
 iche Umwidmung beziehunsweise Vermeidung bergbaulicher Altlasten erforderli
 ch sind. Zudem werden neue Möglichkeiten der Wertschöpfung und Ressourcenge
 winnung aus bergbaulichen Abprodukten vorgestellt.  Vertreten sind:  \n\nMr
 . Bobby Godsell (früherer CEO von AnglogoldAshanti Ltd. und Berater der süd
 afrikanischen Regierung)Vertreter internationaler Organisationen (u.a. Inte
 rnationale Atomenergiebehörde der UNO, UNESCO Forschungsprogramm zu Auswirk
 ungen stillgelegter Minen in Afrika südlich der Sahara, Mining Industry Ass
 ociation of Southern Africa, International Mine Water Association, Internat
 ional Geographical Union – Commission for Water Sustainability)wissenschaft
 liche Einrichtungen zur Bergbauforschung (aus Deutschland: Bergakademie Fre
 iberg, Energieforschungszentrum Niedersachsen, Fraunhofer Institut IKTS Dre
 sden, Ruhr Universität Bochum, TU Clausthal, Universität Duisburg-Essen; au
 s Südafrika: Council for Geoscience, Council for Industrial and Scientific 
 Research, Mintek, North-West University, South African Institute for Mining
  and Metallurgy, University of the Witwatersrand, Water Research Commission
 ; Andere: u.a. Chinesische Akademie der Wissenschaften, Pwani University Ke
 nia.)Nichtregierungsorganisationen (u.a. Bench Marks Foundation, Federation
  for a Sustainable Environment)Vertreter der Bergbau- und Zulieferindustrie
  (u.a. BBE Group, Chamber of Mines of Namibia, Chamber of Mines of South Af
 rica, DMT GmbH und Co. KG, Genex Power Ltd, Pyöry Energy GmbH, Sibanye-Stil
 lwater Ltd., Voith Hydro Holding GmbH & Co. KG, Wismut GmbH) staatliche Beh
 örden und Organisationen (Department of Trade and Industry, Department of S
 cience and Technology, Department for Water Affairs and Sanitation, Deutsch
 -Südafrikanische Handelskammer: Kompetenzzentrum Bergbau)\n\n  *SADC = Sout
 hern African Development Community
LOCATION:Johannesburg, Südafrika
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