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SUMMARY:Möglichkeiten und Grenzen der Reproduktionsmedizin
DESCRIPTION:Monatssitzung der LeopoldinaVortragsgebäude der AkademieEmil-Ab
 derhalden-Str. 36, 06108 Halle (Saale)Seit der Einführung von in vitro-Fert
 ilisation und Embryotransfer im Jahre 1978 haben die Reproduktionsmediziner
  und ihr wissenschaftliches Umfeld große Fortschritte in den Möglichkeiten 
 der Behandlung ungewollter Kinderlosigkeit gemacht. Es wurden neue diagnost
 ische Verfahren wie die Präimplantationsdiagnostik und Behandlungsmöglichke
 iten wie die intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) oder die Kryoko
 nservierung von Eizellen und Embryonen entwickelt. Von diesen Fortschritten
  haben viele hoffnungslos ungewollt kinderlose Paare profitiert, und es gib
 t heute weltweit über 3 Mio. Kinder, die durch die Hilfen der Reproduktions
 medizin geboren wurden. Deutschen Paaren mit Kinderwunsch ist die Partizipa
 tion an diesem Fortschritt durch die Restriktionen des Embryonenschutzgeset
 zes weit reichend verwehrt, und es ist deshalb dringend erforderlich, diese
 s Gesetz dem Fortschritt anzupassen. Es ist nicht vertretbar, dass die Paar
 e in Deutschland schlechter behandelt werden oder gar zu einer Behandlung, 
 die in Deutschland nicht zulässig ist, ins Ausland fahren müssen. In dem Vo
 rtrag wird ein Überblick über den aktuellen Stand der Reproduktionsmedizin 
 gegeben, es werden aber auch die Grenzen aufgezeigt. Klaus Diedrich: Studiu
 m der Medizin an der Universität Hamburg (1966-1971) und Facharztausbildung
  (1974-1978), Promotion (wann?), Habilitation (1981), Oberarzt an der Klini
 k für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Medizinischen Hochschule Lübeck 
 (1979-1984), leitender Oberarzt an der Universitätsfrauenklinik in Bonn (19
 84-1993), seit 1993 Lehrstuhlinhaber für Frauenheilkunde und Geburtshilfe a
 n der Medizinischen Hochschule Lübeck. Gutachtertätigkeiten u. a. als gewäh
 lter Fachgutachter für die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Mitglied der Ed
 itorial Boards zahlreicher nationaler und internationaler Zeitschriften, wi
 e Human Reproduction, Der Gynäkologe, Reproductive Biomedicine Online. 1993
 -1995 Präsident der Europäischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (ESH
 RE), seit 2002 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geb
 urtshilfe.Forschungsschwerpunkte: Perinatologie, Reproduktionsmedizin, Gynä
 kologische Endokrinologie, Onkologie.Seit 2003 ist Klaus Diedrich Mitglied 
 der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (Teilsektion Gynäkologi
 e).Kontaktadresse: Prof. Dr. Klaus Diedrich, Universitätsklinikum Schleswig
 -Holstein, Frauenklinik, Ratzeburger Allee 160, 23538 Lübeck
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