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SUMMARY:Musikinstrument Erde
DESCRIPTION:Monatssitzung der LeopoldinaVortragsgebäude der AkademieEmil-Ab
 derhalden-Str. 36, 06108 Halle (Saale)Der Planet Erde ist ein „lebendes Sys
 tem“, in welchem es ständig zu klein- und großräumigen Bewegungen kommt. Di
 ese wirken über riesige Zeitskalen von Jahrmillionen bis in den Millisekund
 enbereich. Was, wenn wir diese Bewegungen hören könnten? Würden wir z. B. s
 eismische Wellen als Flötentöne, die Gezeiten der Erde als Glockenklänge er
 leben? Oder wäre das, was sich im Erdinneren abspielt, nur ein strukturlose
 s Geräuschgemisch mit unterschiedlichen Klangfarben sowie melodischen und r
 hythmischen Elementen? In einer Multimedia-Präsentation analysiert Frank Sc
 herbaum die Klangerzeugung im Inneren der Erde mit Methoden der musikalisch
 en Akustik. In zahlreichen Beispielen wird das Klangmaterial, aus dem der K
 omponist Wolfgang Loos im Jahr 1999 Inner Earth, a seismosonic symphony kom
 poniert hat, vorgestellt. Ausgehend vom Vergleich mit der Klangerzeugung in
  bekannten Musikinstrumenten erschließt sich das Erdinnere als eine faszini
 erende Klanglandschaft.Frank Scherbaum: Studium der Physik und der Geologie
  an der Universität Tübingen (Diplom in Geologie 1977), Promotion in der Ge
 ophysik an der Universität Stuttgart (1980), Habilitation ebendort 1986. Fo
 rschungsaufenthalte an der University of Colorado at Boulder, USA (1986-198
 8) und am National Research Center for Disaster Prevention in Tsukuba, Japa
 n (1988-1989). Professor für Geophysik an der Ludwig-Maximilians-Universitä
 t München (1989-1997), seit 1997 ordentlicher Professor für Geophysik am In
 stitut für Geowissenschaften der Universität Potsdam. Verschiedene Preise u
 nd Auszeichnungen, u. a. Heisenberg-Stipendium, Deutsch-Österreichischer Ho
 chschul-Software-Preis (1992). Mitglied u. a. der Geokommission der Deutsch
 en Forschungsgemeinschaft (DFG, seit 2002), des Vorstandes der Seismologica
 l Society of America (seit 2003) und der Arbeitsgruppe Seismologie der Reak
 torsicherheitskommission der Bundesrepublik Deutschland (2002-2004). Gutach
 tertätigkeit u. a. für die EU, DFG, Humboldt-Stiftung und die Umweltministe
 rien in Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz.Forschungsschwerpunkte: Oberfläc
 hennahe Strukturerkundung mit natürlicher Bodenunruhe, Arrayseismologie, Er
 dbebengefährdungsanalyseSeit 2005 ist Frank Scherbaum Mitglied der Deutsche
 n Akademie der Naturforscher Leopoldina (Sektion Geowissenschaften).Kontakt
 adresse: Prof. Dr. Frank Scherbaum, Institut für Geowissenschaften der Univ
 ersität Potsdam, Postfach 601553, 14415 Potsdam. E-Mail: fs@geo.uni-potsdam
 .de
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