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SUMMARY:Naturkunde als religiöse Praxis: Die Leopoldina und die Konchylienk
 unde im 18. Jahrhundert
DESCRIPTION:Wissenschaft und Religion waren im 18. Jahrhundert nicht scharf
  voneinander abgegrenzt, sondern standen oftmals in engem Bezug zueinander.
  Besonders deutlich wird dies bei der Betrachtung der Physikotheologie. Die
 ser Teilbereich der Theologie wird in seiner wissenschaftshistorischen Bede
 utung häufig marginalisiert und zu Unrecht auf den Versuch reduziert, Gotte
 s Existenz aus der Natur zu beweisen. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich 
 jedoch, dass hier naturkundliche und religiöse Praxis in vielfältiger und a
 ufschlussreicher Weise aufeinander bezogen wurden.\n\nEin gut geeignetes Be
 ispiel für derartige Verflechtungen sind die historischen Leopoldina-Mitgli
 eder: Friedrich Christian Lesser, Johann Hieronymus Chemnitz und Johann Sam
 uel Schröter. Sie waren einflussreiche Autoren im deutschsprachigen Raum un
 d befassten sich ausführlich mit der Erforschung von Konchylien (Muscheln u
 nd Schnecken) und deren Zusammenhang mit religiösen Fragen der Zeit. Simon 
 Rebohm wird in seinem Vortrag das Wirken der Leopoldina-Mitglieder beleucht
 en und anhand ihrer Arbeit die Beziehung von Naturkunde und Religion im 18.
  Jahrhundert näher betrachten.\n\nSimon Rebohm ist wissenschaftlicher Mitar
 beiter am Leopoldina-Zentrum für Wissenschaftsforschung und koordiniert dor
 t das Verbundprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Obje
 ktsprache und Ästhetik: Wertdimensionen des Objektbezugs in historischer Pe
 rspektive. Das Beispiel Konchylien“.\n\nEs laden Sie herzlich ein: Prof. Dr
 . Rainer Godel, Prof. Dr. Dieter Hoffmann ML und Prof. Dr. Christina Brandt
  ML\n\nML = Mitglied der Leopoldina\n\nWeitere Informationen und Anmeldung\
 n\nZum Video\n\nKontakt\n\nProf. Dr. Rainer Godel Leiter des Zentrums für W
 issenschaftsforschung E-Mail: lzfw@leopoldina.org Tel.: +49 (0)345 47 239 1
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