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SUMMARY:Öffentliche Vorträge der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopo
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DESCRIPTION:Termin:  Dienstag, 27. November 2007, 16.30 Uhr Ort: Vortragsge
 bäude der Akademie LeopoldinaEmil-Abderhalden-Straße 36, 06108 Halle (Saale
 ) Prof. Dr. Ellen Ivers-Tiffée ML, KarlsruheDie Brennstoffzelle – emissions
 arm und effizient: Wo bleibt sie? In der Frage der zukünftigen ressourcensc
 honenden Energieversorgung gilt die Brennstoffzelle als aussichtsreicher Ka
 ndidat. Sie wandelt chemische Energie direkt in elektrische um, wodurch sic
 h sehr hohe Wirkungsgrade erzielen lassen – bei gleichzeitig geringen Emiss
 ionen. Ihr Prinzip geht bis ins Jahr 1839 zurück, als der Physiker Sir Will
 iam Robert Grove eine „galvanische Gasbatterie“ vorstellte, die durch so ge
 nannte „kalte Verbrennung“ von Wasserstoff und Sauerstoff Strom erzeugte. V
 or 40 Jahren bewährten sich Brennstoffzellen zum ersten Mal in der Raumfahr
 t, auch für die Mondlandung lieferten sie Strom für Funkverkehr und Bordcom
 puter. Im Jahre 1994 stellte Daimler-Benz als erster Konzern den Prototypen
  eines Brennstoffzellenautos vor. Mit Hybridkonzepten eröffnen sich weitere
  Anwendungspotenziale: So arbeitet etwa BMW an einer benzinbetriebenen Bren
 nstoffzelle, die als APU (auxiliary power unit) das Bordnetz im Auto unabhä
 ngig vom Verbrennungsmotor mit Strom versorgt. Das Hauptaugenmerk liegt hie
 rbei und auch im Vortrag auf der Hochtemperatur-Festelektrolyt-Brennstoffze
 lle SOFC (solid oxide fuel cell). In der aktuellen Forschung spielen nanote
 chnologische Fragestellungen eine große Rolle, mit deren Hilfe sich komplex
 ere Funktionsschichten realisieren lassen. Im Verbund zwischen Modellierung
  und werkstoffwissenschaftlicher Analytik werden die hierdurch erzielbaren 
 Leistungssteigerungen evaluiert. Ellen Ivers-Tiffée: Studium der Mineralogi
 e/Kristallographie an der Universität Marburg (1970-1975), Promotion in Wer
 kstoffwissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg (1980). 19801996
  Siemens AG, Zentrale Technik, Fachgebiet Elektronische Keramik. Lehrauftra
 g an der Universität Marburg, Fachbereich Geowissenschaften (19911994), se
 it 1996 Lehrstuhlinhaberin und Leiterin des Instituts für Werkstoffe der El
 ektrotechnik, Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik, Universität 
 Karlsruhe. Gastprofessur an der Oita University, Japan (2000). Verschiedene
  Preise und Auszeichnungen, u. a. Preis der Schweizer Gesellschaft für Ther
 moanalytik und Kalorimetrie. Mitglied u. a. des Senates der Helmholtz-Gemei
 nschaft (seit 2001), des Vorstandes der International Society for Solid Sta
 te Ionics (seit 2003). Beirat in Institutionen und Firmen, z. B. Kuratorium
  der Akademie für Technikfolgenabschätzung (1997-2000), Kuratorium des Frau
 nhofer-Institutes für Silicat-Forschung, Würzburg (seit 2004), wissenschaft
 licher Beirat des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung 
 Dresden (seit 1999).Forschungsschwerpunkte: Hochtemperatur-Brennstoffzellen
  als Energiewandler, Abgassensoren für Kraftfahrzeuge, Steuerbare Mikrowell
 endielektrika, Miniaturisierte ElektrolytkondensatorenSeit 2005 ist Ellen I
 vers-Tiffée Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (S
 ektion Technikwissenschaften).Kontaktadresse: Prof. Dr. Ellen Ivers-Tiffée,
  Institut für Werkstoffe der Elektrotechnik, Universität Karlsruhe, Adenaue
 rring 20, 76131 Karlsruhe. E-Mail: ellen.ivers@etec.uni-karlsruhe.de Prof. 
 Dr. Michael Stolleis ML, Frankfurt/MainDie Staatswerdung der Bundesrepublik
 . Zur Geschichte des öffentlichen Rechts nach 1945Ein Staat ist und wird so
 , wie seine Bürger ihn sich denken. Vor allem, wenn er aus einer politische
 n Katastrophe aufgebaut werden muss, wie dies 1945 geschah, entscheiden nic
 ht nur die politischen Rahmenbedingungen und die internen Kräfteverhältniss
 e, welche Gestalt der Staat annimmt, sondern auch seine ideelle Konstruktio
 n durch die Staatsrechtslehre. Der Vortrag zeichnet deshalb nach, welche th
 eoretischen Konzeptionen nach dem Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland zur 
 Verfügung standen und wie sich diese während der Phase des Wirtschaftswunde
 rs und des Kalten Krieges veränderten. Die dabei gemachten Beobachtungen fü
 hren zu einer neuen Phasenbildung in der Geschichte der Bundesrepublik. Das
  Ende der „Ära Adenauer“ ist lang gestreckt (1960-1967). Erst dann ist die 
 Staatsbildung wirklich vollzogen. Michael Stolleis: Studium der Rechtswisse
 nschaft in Heidelberg und Würzburg (1961-1965), Promotion an der Universitä
 t München (1967) und Habilitation (1973) ebendort. 1974 Berufung auf den Le
 hrstuhl für Öffentliches Recht der Universität Frankfurt/Main, seit 1991 Di
 rektor am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt
 /Main. Verschiedene Preise und Auszeichnungen, u. a. Leibniz-Preis der DFG 
 (1991), Research Award der Schwedischen Reichsbank (1994), Preis der Intern
 ationalen Balzan-Stiftung (2000), Dr. jur. h. c. u. a. der Universität Lund
  (1999), der Universität Toulouse (2002) sowie Dr. sc. pol. h. c. der Unive
 rsität Padua (2004). Mitglied der Akademien in Mainz, Berlin, Göttingen, He
 lsinki, Kopenhagen sowie der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in
  Darmstadt.Forschungsschwerpunkte: Neuere Rechtsgeschichte, Geschichte des 
 Öffentlichen RechtsSeit 2004 ist Michael Stolleis Mitglied der Deutschen Ak
 ademie der Naturforscher Leopoldina (Sektion Kulturwissenschaften).Kontakta
 dresse: Prof. Dr. Michael Stolleis, Max-Planck-Institut für Europäische Rec
 htsgeschichte, Hausener Weg 120, 60489 Frankfurt/Main
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