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SUMMARY:SILBERSALZ-Festival 2019
DESCRIPTION:Wie können Wissenschaftsthemen zum Wohle aller in die Gesellsch
 aft gebracht werden? Darüber diskutierten bei der zweiten SILBERSALZ-Konfer
 enz über 200 Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Medienschaffende aus
  der ganzen Welt. Es ging darum, die eigene „Blase“ zu verlassen und vonein
 ander zu lernen. Zum Festivalthema „The science of love“ wurden Forschungsp
 rojekte präsentiert, Filme gezeigt und die unterschiedlichen Arbeitsweisen 
 diskutiert.\n\nDer Psychologe und Ethiker Brian D. Earp, Associate Director
  an der Yale University (New Haven/USA), beleuchtete in seinem Vortrag die 
 Pharmakologie der menschlichen Liebe und die bioethischen Dilemmata, die du
 rch wissenschaftliche Fortschritte auf diesem Gebiet entstehen. Wenn die Li
 ebe teilweise physisch, chemisch oder hormonell ist, können Wissenschaftler
  die Liebe synthetisieren und für das Wohl der Allgemeinheit nutzen? Oder f
 ührt dies zu einer Katastrophe? Dr. Liat Yakir, Molekulargenetikerin, Wisse
 nschaftskommunikatorin und Alumna am Weizmann Institute of Science (Rechovo
 t/Israel), blickte aus einer evolutionären Perspektive auf die menschliche 
 Liebe. Sie fragte dabei: Wie verändert sich Liebe durch Technologien wie Sm
 artphones? Passend dazu wurde nach kurzen Filmvorführungen diskutiert, welc
 he neuen Erzählformen und Technologien die Geschichten der globalen Liebe e
 rzählen können.\n\nAuch die Liebe zur Natur war Thema. Hier sehen sich Film
 emacher heute in einer anderen Rolle. Es geht nicht mehr nur darum, die Sch
 önheit der Natur zuzeigen. Es geht auch darum, auf Grundlage wissenschaftli
 cher Erkenntnisse die Menschen aufzurütteln und die Wahrheit zugespitzt zu 
 erzählen: Wir machen die Natur kaputt. In den Pausen und beim abendlichen N
 etworking Event wurde lebhaft diskutiert. Und immer wieder gefragt: Wie kön
 nen Forschung und Medienwelt besser zusammenarbeiten, wie können sie die Me
 nschen besser erreichen? \n\nAm zweiten Konferenztag präsentierten Wissensc
 haftler und Medienschaffende ihre jeweiligen Projekte. Das Publikum konnte 
 Fragen stellen und Anregungen geben. In Kleingruppen wurde anschließend dis
 kutiert: über Arbeitsweisen, Faktentreue, die Rolle der Wissenschaft für di
 e Gesellschaft, Kommunikationswege. In Einzelgesprächen konnten sich zukünf
 tige Kooperationspartner kennenlernen. Am Ende der Konferenz stand, passend
  zum Festivalthema, die Erkenntnis: Wissenschaftler und Filmemacher lieben,
  was sie tun – gemeinsam wirken sie.\n\nBild: Documentary Campus e.V.\n\nKo
 ntakt\n\nDorothea SchiebelDocumentary Campus e.V.Tel.: 089-41073933E-Mail: 
 d.schiebel@documentary-campus.com\n\nWeitere Informationen und Anmeldung\n\
 nDie Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Eine Registrierung 
 ist notwendig. Die Gebühren für die Teilnahme am Konferenzprogramm betragen
  450 Euro.\n\nZur Anmeldung
LOCATION:Halle (Saale)
DTSTAMP:20251112T170935Z
DTSTART:20190619T220000Z
DTEND:20190622T220000Z
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