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SUMMARY:Sind Umweltkrisen Krisen der Natur oder der Kultur?
DESCRIPTION:Ökologische Veränderungen, die in einem kurzen Zeitraum stattfi
 nden, wurden und werden von den betroffenen Menschen zumeist als krisenhaft
  wahrgenommen. So ruft die Sorge um mögliche Folgen des prognostizierten kl
 imatischen Wandels beispielsweise widerständige Strategien menschlicher Ges
 ellschaften hervor, die auf die Vermeidung der drohenden klimatischen Entwi
 cklung und ihrer Nebenfolgen abzielt. Damit verbunden wird allgemein die Ho
 ffnung, in der Natur einen status quo festzuschreiben oder wiederherzustell
 en, dessen Vorteilhaftigkeit gegenüber einem künftig möglichen Zustand als 
 gewiss angenommen wird. Bisherige Entwicklungsschübe im biologischen wie im
  kulturellen Bereich verdanken sich überwiegend jenen Schwankungen, die in 
 der menschlichen Wahrnehmung als „krisenhaft“ gelten, sofern sie nicht allm
 ählich ablaufen. Der Workshop diskutiert anhand von Beispielen die Veränder
 ungen, die aus solchen Krisen und langsamen Parameteränderungen erwachsen u
 nd die mit ihrer Wahrnehmung verbundenen Bewertungsprobleme. Der Workshop i
 st eine Kooperation der Leopoldina mit der Ruprecht-Karls-Universität Heide
 lberg. Er wir koordiniert von Leopoldina-Mitglied Prof. Dr. Bernd Herrmann.
   \n\nProgramm \n\n  14.00 Uhr    GrußwortProf. Dr. Dr. Gunnar Berg ML, Viz
 epräsident der Leopoldina Prof. Dr. Bernhard Eitel ML, Rektor der Ruprecht-
 Karls-Universität Heidelberg14.15 – 14.30 UhrEinführungProf. Dr. Bernd Herr
 mann ML, Universität Göttingen 14.30 – 15.15 UhrWüstenrandgebiete als Hot S
 pots der KulturentwicklungProf. Dr. Bernhard Eitel ML, Rektor der Ruprecht-
 Karls-Universität Heidelberg15.15 – 16.00 UhrWie alarmierend sind Veränderu
 ngen in der Häufigkeit von Organismen?Prof. Dr. Josef H. Reichholf, Zoologi
 sche Staatssammlung München16.00 – 16.30 Uhr    Kaffeepause16.30 – 17.15 Uh
 rNaturkatastrophen und ihre historische VerarbeitungProf. Dr. Rolf Peter Si
 eferle, Universität St. Gallen, Schweiz17.15 – 18.00 Uhr    Die fragwürdige
  Alternative Natur – Kultur: Agnostizistische ReflexionenProf. Dr. Joachim 
 Radkau, Universität Bielefeld18.00 – 18.30 Uhr    Pause18.30 – 19.15 Uhr   
  Klimawandel als Kulturwandel. Wie sich die Wissensordnungen darauf einstel
 len müssenProf. Dr. Claus Leggewie, Kulturwissenschaftliches Institut Essen
 19.15 Uhr    Schlusswort: Prof. Bernd Herrmann ML  \n\nMenschenbilder in de
 n Wissenschaften\n\n  Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Menschenbilder 
 in den Wissenschaften“, mit der die Nationale Akademie der Wissenschaften L
 eopoldina in Zusammenarbeit mit jeweils wechselnden Kooperationspartnern zu
 r Reflexion und Selbstreflexion der Wissenschaften und ihrer Aussagen beitr
 agen möchte. Da Wissenschaft immer auch eine Erzählung über Menschen ist, w
 erden in nahezu allen ihren Bereichen implizit oder explizit Bilder vom Men
 schen entworfen. Diese Bilder entfalten eine verhaltenssteuernde Wirkung, s
 ie werden zu Grundlagen des Denkens und des politischen Handelns. Das kriti
 sche Nachdenken über die Erwartungen bzw. Enttäuschungen, die sich aus solc
 hen Bildern ergeben, steht im Mittelpunkt der Veranstaltungen.\n\nProf. Dr.
  Bernd Herrmann\n\nHerrmann studierte Anthropologie und Zoologie an der Fre
 ien Universität Berlin, wo er 1973 promovierte. Nach der Habilitation war e
 r von 1978 bis 2011 Professor für Anthropologie an der Georg-August-Univers
 ität Göttingen und Leiter der Abteilung Historische Anthropologie und Human
 ökologie. Unter anderem war er  von 2004 bis 2010 Sprecher des dortigen Gra
 duiertenkollegs „Interdisziplinäre Umweltgeschichte“. Wissenschaftlich hat 
 sich Bernd Herrmann in den letzten Jahren überwiegend mit Fragen der Umwelt
 geschichtsforschung befasst. Er ist Autor eines 2013 erschienenen Lehrbuche
 s „Umweltgeschichte“. Mitgliedsprofil von Bernd Herrmann\n\nKontakt\n\nBarb
 ara DöhlaNationale Akademie der Wissenschaften LeopoldinaTel. 0345 - 47239 
 - 870barbara.doehla@leopoldina.org\n\nWeitere Informationen und Anmeldung\n
 \nDer Workshop steht allen Interessierten offen. Bitte melden Sie sich für 
 die Teilnahme bis zum 5. November 2014 an.Zur Anmeldung
LOCATION:Heidelberg
DTSTAMP:20251112T170935Z
DTSTART:20141111T130000Z
DTEND:20141111T183000Z
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