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SUMMARY:Unser zukünftiges Energiesystem: Herausforderungen an die Wissensch
 aft
DESCRIPTION:Bei der Umstrukturierung des deutschen Energiesystems sind zahl
 reiche Probleme zu lösen. Die Wissenschaft kann und muss hierzu entscheiden
 de Beiträge leisten. Neben naturwissenschaftlicher und technologischer Fors
 chung sind soziale Innovationen erforderlich und zahlreiche ökonomische, ju
 ristische, soziologische und psychologische Fragen zu klären. Denn der Erfo
 lg der Energiewende hängt nicht nur von technologischen Fortschritten ab, s
 ondern wesentlich von der Umsetzung. Letztlich sind alle Wissenschaftsgebie
 te gefragt, wenn es um eine so große Aufgabe wie die Umstrukturierung des E
 nergiesystems geht. Im Rahmen seiner Weihnachtsvorlesung erhält Prof. Dr. F
 erdi Schüth für seine Leistungen auf dem Gebiet der Energieforschung den Ca
 rl Friedrich von Weizsäcker-Preis des Stifterverbandes für die Deutsche Wis
 senschaft. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird gemeinsam mit der Leopol
 dina alle zwei Jahre an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oder Forsc
 herteams vergeben, die einen Beitrag zur wissenschaftlichen Bearbeitung ges
 ellschaftlich wichtiger Probleme geleistet haben. Außerdem ehrt die Leopold
 ina im Rahmen der Veranstaltung ihr Mitglied Prof. Dr. Paul J. Crutzen durc
 h die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft.  \n\nFerdi Schüth\n\n  Chemiker u
 nd Leopoldina-Mitglied seit 2008, zählt zu den international bekanntesten W
 issenschaftlern auf dem Gebiet der Katalyseforschung, einem interdisziplinä
 ren Forschungsgebiet, in dem untersucht wird, wie chemische Reaktionen in e
 iner Vielzahl von Anwendungsbereichen optimiert werden können.  Schüth, sei
 t 1998 Direktor am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an de
 r Ruhr, hat sich in den vergangenen Jahren besonders auf dem Gebiet der Ene
 rgieforschung engagiert. Zu seinen Leistungen zählen Arbeiten zur Wassersto
 ffspeicherung, die Entwicklung eines Speichersystems bis zur Anwendungsreif
 e, die Forschung zur Konversion von Biomasse und die Entwicklung neuer Mate
 rialien für Stromspeicher. Zudem forscht Ferdi Schüth an der Herstellung vo
 n Kraftstoffen und Chemikalien aus Biomasse wie Holz und Zellulose.  \n\nPa
 ul J. Crutzen\n\n  Nobelpreisträger und Leopoldina-Mitglied, erforschte die
  Absorption von Ultraviolett- und Infrarotstrahlung durch atmosphärische Sp
 urenstoffe sowie die Geschwindigkeit, mit der Stoffe in der Atmosphäre reag
 ieren. Mit Hilfe seiner Forschung wurden beispielsweise die möglichen klima
 tischen Folgen eines nuklearen Krieges und der Einfluss der menschlichen Ak
 tivitäten auf Ozon und Klima abgeschätzt. Für seine Arbeiten im Gebiet der 
 Atmosphärenchemie erhielt Paul Crutzen zusammen mit Mario J. Molina und Fra
 nk S. Rowland 1995 den Nobelpreis für Chemie. Foto: Prof. Dr. Ferdi Schüth,
  © MPI für Kohlenforschung\n\nLinks\n\nFerdi Schüth erhält den Carl Friedri
 ch von Weizsäcker-Preis 2014 Mitgliedsprofil von Ferdi Schüth Mitgliedsprof
 il von Paul J. Crutzen\n\nAnmeldung und weitere Informationen\n\nDie Verans
 taltung richtet sich an alle Interessierten. Um Anmeldung wird gebeten. Zur
  Anmeldung\n\nKontakt\n\nPeggy GlasowskiAssistentin der GeneralsekretärinTe
 l.: 0345 / 472 39-912E-Mail: peggy.glasowski@leopoldina.org
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