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SUMMARY:Wissenschaftsakademien im Zeitalter der Ideologien. Politische Umbr
 üche – wissenschaftliche Herausforderungen – institutionelle Anpassung
DESCRIPTION:Das 20. Jahrhundert mit seinen Kriegen und gewaltsamen Umbrüche
 n ist von Historikern als Zeitalter der Extreme, der Weltkriege oder der Id
 eologien interpretiert worden. Gerade der Verführungskraft und dem zerstöre
 rischen Potential der politischen Ideologien kam im 20. Jahrhundert eine be
 sondere Rolle zu. Auch mit Blick auf die Wissenschaft und ihre Institutione
 n blieb das Gegen- und Nebeneinander der Ideologien nicht ohne Folgen. Die 
 gemeinsam von der Leopoldina und der Arbeitsgruppe „Geschichte der Leopoldi
 na“ an der Humboldt-Universität zu Berlin vorbereitete Tagung thematisiert 
 Zusammenhänge und wechselseitige Abhängigkeiten zwischen prägenden Ideologi
 en des 20. Jahrhunderts und den Wissenschaftsakademien. Sie fragt zum einen
  danach, welche Auswirkungen die eng mit den Ideologien verbundenen politis
 chen Umbrüche auf die Wissenschaftsakademien hatten, zum anderen geht sie d
 er Frage nach, wie die Wissenschaftsakademien auf wissenschaftliche Herausf
 orderungen reagierten.  Exemplarisch werden einige mit der Leopoldina verkn
 üpfte Fachdisziplinen herausgegriffen, welche solche Verflechtungen besonde
 rs markant spiegeln. Von besonderem Interesse werden nicht nur die Auswirku
 ngen dieser Zusammenhänge auf die Stellung der Wissenschaftsakademien in de
 r Gesellschaft und im wissenschaftlichen Institutionengefüge sein, sondern 
 auch, wie sich die Institution Akademie dabei selbst veränderte.Am Donnerst
 ag, 22. November, 20 Uhr geht Prof. Dr. Heinz-Elmar Tenoth in der Leopoldin
 a-Lecture „Bildung durch Wissenschaft – Der Ort der Akademien” der Frage na
 ch, ob sich die Bildungsidee sinnvoll mit der modernen Akademie verbinden l
 ässt. Im Podiumsgespräch „Utilitas oder Curiositas: Zur Bedeutung der Wisse
 nschaftsakademien heute“ diskutieren am Freitag, 23. November, 18.00 Uhr di
 e Leopoldina-Mitglieder Professor Jörg Hacker, Präsident der Leopoldina, Pr
 ofessor Helmut Denk, Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenscha
 ften, der Wissenschaftshistoriker Professor Jürgen Renn (Berlin) und der So
 zialhistoriker Professor Jürgen Kocka (Berlin) über die Frage, wo Wissensch
 aftsakademien im Wissenschaftssystem von heute zu verorten sind.Für die Tei
 lnahme an der Tagung ist eine Anmeldung über nebenstehenden Link erforderli
 ch.An der Lecture und an dem Podiumsgespräch kann ohne Anmeldung teilgenomm
 en werden. Näheres erfahren Sie über die Links rechts. Die Abbildung zeigt 
 den Lesesaal der Bibliothek der Leopoldina um 1937 mit dem Präsidenten Emil
  Abderhalden im Hintergrund.\n\nAnsprechpartner\n\nDr. Sybille Gerstengarbe
 Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Projekts der Humboldt-Universität Berli
 n zur Geschichte der LeopoldinaTel. 0345 - 47 239 - 131Fax 0345 - 47 239 - 
 139sybille.gerstengarbe@leopoldina.org
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