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SUMMARY:Wissenschaftshistorisches Seminar „Gute Medizin trotz Fehlbarkeit. 
 Ein Vermächtnis von Santorius, Popper und einigen anderen“
DESCRIPTION:Dass Mediziner, wie alle anderen Menschen, irren, ist bekannt. 
 Schon Hippokrates wünschte, dass Ärzte sich bemühen, nur kleine Fehler zu b
 egehen. Im Bewusstsein, dass die Folgen grober, vermeidbarer Kunstfehler ei
 n Schatten auf die gesamte Ärzteschaft werfen, hatte der Urheber einer selb
 stkritischen Medizin die stets drohende Möglichkeit des Fehlgriffs am Patie
 nten als Kernproblem erkannt. Spuren dieser Haltung reichen bis zur Vormode
 rne. Mit dem fortschrittsorientierten Denken in der Folgezeit ist über dies
 e unrühmliche Seite ärztlichen Handelns ein Schleier des Schweigens gelegt 
 worden. Inzwischen wurde das Schweigen gebrochen. Das Thema ‚medizinische F
 ehlbarkeit‘ hat Konjunktur. Was motiviert, über Fehler in der Medizin sprec
 hen zu wollen? Wie erklärt sich, dass bestehende Traditionen  des reflektie
 rten Umgangs mit Fehlern und Irrtümern im aktuellen Diskurs keine Rolle spi
 elen?  „Errores docent“, wie auch exempla! Aus Fehlern lernen zu wollen ist
  so selbstverständlich wie unbestritten. Darauf basieren die aktuellen Ansä
 tze zu Fehlerprävention und -bekämpfung. Könnten die Bemühungen zur Fehlerv
 ermeidung, die Sanctorius Sanctorius im 17. Jahrhundert oder Karl Popper en
 twickelt haben, zur Etablierung einer medizinischen Fehlbarkeitskultur beit
 ragen? Sybille Gerstengarbe, Andreas Kleinert und Benno Parthier laden Sie 
 herzlich ein.\n\nKontakt\n\nDr. Sybille GerstengarbeTel. 0345 / 47 239 -131
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