BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:https://github.com/derhansen/sf_event_mgt
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VEVENT
UID:1270-96@www.leopoldina.org
CLASS: PUBLIC
SUMMARY:Wissenschaftshistorisches Seminar\n\n„Medizin als Medium multipler 
 Modernitäten – die Beispiele China, Japan und Deutschland”
DESCRIPTION:Die Medizin ist eine auf aktuellste Ergebnisse und Techniken au
 sgerichtete Wissenschaft; zugleich ist die Medizin eine Praxis, die tief im
  Alltagsleben der Menschen verwoben ist. Die Medizin kann also als ein Medi
 um dienen, das einerseits sowohl wissenschaftliche, technische und damit au
 ch wirtschaftliche Prozesse erfasst wie sie andererseits auch die Anpassung
 sprozesse in der alltäglichen Lebenswelt der Menschen erreicht. Aus der Sic
 ht der Globalisierung ist es das Ziel der Forschergruppe, durch den Blick z
 urück durch den Focus der Medizin Prozesse der Modernisierung zu erfassen, 
 zu untersuchen und auf diesem Wege Hintergrundwissen für aktuelle Fragen de
 r Globalisierung zu schaffen.Diese spezifizierte Problemstellung verspricht
  dann einen besonderen Erkenntniswert, wenn Globalisierungs- bzw. Modernisi
 erungsprozesse in verschiedenen Ländern, Regionen, Institutionen oder Fachg
 ebieten untersucht werden. Der historische Vergleich ist nicht das Forschun
 gsziel, sondern ein Erkenntnismittel. Als Vergleichsregionen werden Europa 
 und Ostasien gewählt. Der Focus liegt zunächst auf Deutschland, Japan und C
 hina und damit auf drei Ländern mit zeitlich gestaffelten Modernisierungspr
 ozessen, die überdies durch die Medizin in einem Abhängigkeitsverhältnis st
 anden. Mit der Wahl dieser drei Länder bzw. ausgewählter Regionen bzw. Wiss
 ens- und Tätigkeitsbereiche ist verbunden, den vielfältigen Austausch zwisc
 hen diesen Ländern in den Focus der Untersuchungen zu bringen. Zeitlich wir
 d die Untersuchung auf die Einführung der modernen naturwissenschaftlichen 
 Medizin eingegrenzt.Der Medizinhistoriker Alfons Labisch wird im ersten Tei
 l des Vortrages die Problemstellung und Konzeption des Themas erläutern. Ch
 ristian Oberländer, der seit 2002 Professor für Japanologie an der Martin-L
 uther-Universität ist, wird im zweiten Teil des Vortrages die Ausgangsbedin
 gungen in China, Deutschland und Japan darstellen.
LOCATION:Halle (Saale)
DTSTAMP:20251112T170935Z
DTSTART:20110201T153000Z
DTEND:20110201T170000Z
END:VEVENT
END:VCALENDAR
