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SUMMARY:Wissenskulturen im Widerstreit. Georg Cantor zwischen Metaphysik un
 d Mathematik
DESCRIPTION:Der Hallenser Mathematiker Georg Cantor (1845-1918) ist heute v
 or allem als Begründer der Mengenlehre bekannt. Er verstand sich als Christ
  und Metaphysiker; seine mathematischen Forschungen sah er als Bestandteil 
 seines philosophisch-religiösen Denkens. Dieser Anspruch brachte ihn in Kon
 flikt mit zeitgenössischen Entwicklungstendenzen im Fach. Biographische Dar
 stellungen stellen Cantors religiöse Neigungen teils in einen Zusammenhang 
 mit einer psychischen Erkrankung. Der Vortrag versucht, jenseits individuel
 ler Pathologien die wissensgeschichtlichen Milieus und Konfliktlinien um 19
 00 zu skizzieren, in denen Cantors Forschungsinteressen und Überzeugungen s
 tanden.\n\nWeitere Informationen\n\nDie Vortragsreihe „Religion und Naturfo
 rschung um 1800“ findet in Kooperation mit dem Interdisziplinären Zentrum f
 ür Pietismusforschung (IZP) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmel
 dung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung wird online übertragen: http
 s://leopoldina-org.zoom.us/j/87218770219\n\nEs gelten die Datenschutzrichtl
 inien des Anbieters.\n\nKontakt\n\nLuise Beddies Zentrum für Wissenschaftsf
 orschung E-Mail: lzfw@leopoldina.org
LOCATION:Halle (Saale)
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