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Christian Haass erhält Brain Prize

Der Biochemiker Christian Haass, Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Mitglied der Leopoldina, erhält für seine Forschung zu den genetischen und molekularen Grundlagen der Alzheimer-Erkrankung den Brain Prize 2018. Die Verleihung findet im Mai 2018 statt.

Christian Haass erforscht die molekularen Mechanismen der Alzheimer- und der Parkinson-Erkrankung. Er hat die grundlegenden Mechanismen der Amyloidproduktion aufgeklärt, die bei der Entstehung von Alzheimer eine wichtige Rolle spielt.

Haass studierte Biologie an der Ruprechts-Karls-Universität Heidelberg. 1989 wurde er im Fach Biologie promoviert und arbeitete anschließend an der Harvard Medical School in Boston (USA). 1995 trat er eine Professur für Molekulare Biologie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim an. Seit 1999 ist Haass Professor für Biochemie und Leiter der Abteilung Stoffwechselbiochemie am Biomedizinischen Zentrum (BMC) der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2009 ist er Sprecher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in München. Die Leopoldina wählte Haass 2003 in die Sektion Agrar- und Ernährungswissenschaften.

Der Brain Prize wird seit 2011 von der Lundbeck Foundation an Forscherinnen und Forscher vergeben, die herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Neurowissenschaften erbracht haben. Der Preis, den Haass sich mit John Hardy, Bart de Strooper und Michel Goedert teilt, ist mit einer Million Euro dotiert. Christian Haass ist das neunte Leopoldina-Mitglied, das mit dem Brain Prize geehrt wird.

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